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14.03.2012

drupa cube 2012 – Sprungbrett zwischen Print- und Online-Welt

Wenn Print auf Digitales trifft, werden Visionen wahr und spannende Druckprodukte möglich: Verpackungen leuchten, Plakate entführen in virtuelle Welten, Mailingaktionen werden messbar und Give-aways sorgen spielerisch für einen nachhaltigen Werbeeffekt.

 

von Nicola Scheifele, München*

Wenn Print auf Digitales trifft, werden Visionen wahr und spannende Druckprodukte möglich: Verpackungen leuchten, Plakate entführen in virtuelle Welten, Mailingaktionen werden messbar und Give-aways sorgen spielerisch für einen nachhaltigen Werbeeffekt. Dank Schnittstellen wie QR-Codes, Augmented Reality oder Touchcodes erwachen Printprodukte zum Leben. Was heute bereits erfolgreich angewendet wird und was morgen möglich ist, erfahren die Besucher des drupa cube 2012 am Tag der Verpackung (4. Mai), am Tag des Dialogmarketing (10. Mai) und am Tag von Out of Home (14. Mai).

Inzwischen sind die schwarz-weißen Quadrate nahezu überall zu finden: auf Visitenkarten, Plakaten, Verpackungen – ja sogar auf Dächern, Manschettenknöpfen, Grabsteinen oder Kondomhüllen. QR-Codes weisen Smartphone-Nutzern den einfachen und direkten Weg ins Internet. Auch wenn die Schnittstelle zwischen Printprodukt und digitaler Welt hin und wieder seltsame Blüten treibt, liegen ihre Vorteile auf der Hand: Die schwarz-weiße Matrix lässt sich rasch und kostengünstig erstellen und ist mit jedem QR-Reader zu lesen. Mit dem aufgedruckten Code und dem Smartphone lassen sich Kunden und Interessenten schnell und einfach zu Aktionen, Informationen, Services und zum mobilen Shopping lotsen.

Quadratisch, praktisch, verkaufsfördernd

Laut einer Ebay-Studie von vergangenem Dezember würden sogar 48 Prozent aller Befragten sofort online bestellen, wenn sie ein QR-Code auf ein interessantes Produkt hinweist. Die Unternehmensberatung Deloitte wird mit den Ergebnissen ihrer aktuellen Befragung „M-Commerce in Deutschland – Freundliche Aussichten für mobiles Einkaufen“ noch konkreter: Neben besseren Mobilfunknetzen, neuen Apps fürs Couponing und standortbasierten Angeboten habe auch das QR-Scanning die Zahl der mobilen Shopper in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelt. Der Anstieg der Shopper unter den Handy-Nutzern stieg von 6 auf 13 Prozent. Vor allem Männer kaufen gerne mit dem Smartphone ein. Laut der Deloitte-Studie informierten sich 41 Prozent der Befragten vorab per Scan – zum Beispiel über die Herkunft eines Weins oder über dazu passende Rezepte.

„Heute ist das mobile Internet durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones immer ‚am Mann’. Werbetreibende, die Schnittstellen zwischen Klassik und Digital – wie QR-Codes oder Augmented Reality – nicht bieten, handeln töricht. Denn sie vergeben damit Chancen für neue Markenerlebnisse oder den direkten Dialog mit ihren Kunden“, sagt Florian Gmeinwieser, Head of Mobile bei der Plan.Net Gruppe in München. Er wird im drupa cube am Tag von „Out of Home“ über das Thema „Going beyond labels mit Augmented Reality“ referieren.

Von Web-to-Print zu Print-to-Web

Augmented Reality, kurz AR oder auf Deutsch erweiterte Realität, bietet viele Chancen, Printprodukte mit Mehrwert zu versehen. Wie beim Give-away der Karl Knauer KG, das kürzlich den Promotional Gift Award 2012 in der Kategorie „Kommunikative Produkte“ gewonnen hat. Der mit einem Marker bedruckte Notizquader führt via Smartphone-App und Kamera zu einem AR-Spiel. Bei diesem gilt es, wie auf dem Jahrmarkt nach – virtuellen – Dosen zu werfen. Ein Werbegeschenk, das nachhaltige Effekte erzielen kann. „Die Schnittstellen zwischen Print und Digitalem sind extrem wichtig“, so Martin Glatz, Vertriebsleiter bei Karl Knauer und Vortragender im drupa    cube am „Tag der Verpackung“. „Und zwar schlicht und ergreifend, weil dies die Zukunft ist. Haben wir früher über Web-to-Print gesprochen, steht heute Print-to-Web im Fokus. Reale Welten verschmelzen mit virtuellen Welten, Print-Information mit multimedialen (Online-) Informationen. Wir werden Marken bald endlich umfassend crossmedial erleben dürfen – und dies am POS und zu Hause..“

Neue Technologien für mehr Wachstum

Auch Mike Ferrari sieht die Zukunft in neuen Technologien. Er war über drei Jahrzehnte bei The Procter & Gamble Co. für den Bereich Global Packaging verantwortlich und hat den Tag der Verpackung im drupa cube konzipiert und organisiert, zu dem er den Eröffnungsvortrag hält. „Um mit ihren Produkten aus der Masse herauszustechen, müssen die Unternehmen Alleinstellungsmerkmale und Anreize für den Verbraucher schaffen“, so der Gründer und Präsident der Ferrari Innovations Solutions, LLC. „Die schwache Wirtschaft hat in den vergangenen Jahren das Wachstum gebremst, wegweisende Zukunftstrends können das ändern. Druckunternehmen müssen sich künftig vom reinen Dienstleister zum Partner entwickeln, der aktiv Mehrwert für seinen Kunden schafft. Die Besucher des drupa cube werden am „Tag der Verpackung“ erfahren, wie bahnbrechende Technologien und Trends die Zukunft der Branche verändern können.“ Zum Beispiel Technologien wie der Touchcode. Dieser lässt sich ebenfalls wie der QR-Code auf Papier, Karton oder Folie drucken, aber er ist im Gegensatz zu diesem unsichtbar. Wie sein auffälliger Bruder kann er exklusiven Zugang zu digitalen Inhalten wie Aktionen, Spielen oder erweiterten Informationen verschaffen. Sein Vorteil: Er lässt sich nicht so leicht kopieren wie ein QR-Code, bietet so mehr Sicherheit für den Nutzer und ist beispielsweise vielfältig im Dialogmarketing einsetzbar, da mit ihm der Erfolg von Mailings messbar wird. Eine wichtige Option für Direktmarketer, die sich etwa auf neuen internationalen Märkten bewegen wollen. Mehr dazu erfahren die Besucher des drupa cube am Tag des Dialogmarketing: „Dieser verknüpft eindrucksvoll klassische Direct-Marketing-Themen mit interaktiven Marketing-Ideen“, erklärt Dorothe Eickholt, Geschäftsführerin von Swiss Post International Germany und Referentin an diesem drupa cube-Tag. „Denn Web-to-Print-Lösungen wie die SwissPostCard, individualisiertes One-to-One-Marketing wie die Urlaubszeitung und QR-Codes, die Mailings zum Leben erwecken, forcieren den Kundendialog in neuen Märkten.“

Das zweisprachige Programm (deutsch und englisch simultan) wendet sich an das internationale Fachpublikum. Der drupa cube 2012 schließt sich auf dem Messegelände unmittelbar an den drupa innovation park an – Technik und Anwendung lassen sich so einfach miteinander verzahnen. Die Symposien des drupa cube 2012 finden an jedem Messetag von 10:15 Uhr bis 13:30 Uhr statt. Das Ticket für einen Veranstaltungstag kostet 199 Euro. Darin inbegriffen sind der Eintritt für die drupa 2012 und ein Mittagessen am jeweiligen Tag. Weitere Infos: auf www.drupacube.de.

(Zur Autorin: Nicola Scheifele ist mit ihrem Pressebüro allWrite als freie Journalistin und Autorin überwiegend zu den Themen Marketing und Medien tätig. Zurzeit liegt ihr Fokus vor allem auf der Printkommunikation. So berichtet sie in ihrem Blog auf www.print.de/B-Logbuch regelmäßig über die neuesten Printprodukte.)

 

Pressereferat drupa 2012
Monika Kissing
Anne Klaus (Assistenz)
Tel: +49(0)211-4560 543
Fax: +49(0)211-4560 8548

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