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Richtig Kommunizieren
Unter Twitter, Linkedin oder Facebook sind inzwischen viele Druckereien und Medien-Unternehmen zu finden, die diese Social Media Plattformen nutzen, um einerseits ihr eigenes Leistungsspektrum bei einem gewünschten Zielpublikum zu vermarkten und andererseits den persönlichen Kontakt zu bestehenden und zu potenziellen Neukunden aufzunehmen und zu pflegen. Unzählige Gruppen und Gemeinschaften entstehen, die alle eine gemeinsame Basis haben: den Markt der Druckbranche.
Die aktuell rund 65 Millionen Mitglieder bei Linkedin haben bereits rund 590.000 verschiedene Interessensgemeinschaften gegründet. Rund 1.060 Gruppen davon haben mit „Print“ zu tun. Die größte Gruppe der Druckbranche wurde im Jahre 2008 von dem indischen Unternehmer Harish Jain gegründet. Die Gruppe „Media Professionals Worldwide“ hat heute bereits über 75.000 Mitglieder. Harish Jain aus Mumbai sagt über den Sinn und Nutzen der Gruppe: „Wenn du Mitglied der Gruppe bist, kannst du nicht nur Erfahrungen mit anderen Leuten aus der Branche austauschen, du bekommst globale Entwicklungen und ihren Einfluss auf dein Unternehmen auch hautnah mit. In Diskussionsforen werden die neuesten Technologien ausgetauscht, Geschäftsbeziehungen aufgebaut und Geschäfte mit Unternehmen auf der ganzen Welt abgewickelt.“ Andere Gemeinschaften bei Linkedin heißen etwa „Print Industry Networking Group“ (rund 16.000 Mitglieder), „Digital Printing“ (rund 9.000 Mitglieder), „Dream Designers“ (rund 5.000 Mitglieder) oder „Web2Print“ (rund 2.100 Mitglieder).
„In der Gruppe werden Geschäftsbeziehungen aufgebaut und Geschäfte mit Unternehmen auf der ganzen Welt abgewickelt.“
Harish Jain, Gründer von „Media Professionals Worldwide“
Vorteile auf allen Kanälen
Linkedin ist die weltweite Business- und Karriere-Plattform, während Facebook und Twitter meistens privat genutzt werden. Einige Unternehmen gründen allerdings auch auf Facebook oder anderen Plattformen einen eigenen Account oder eine Gruppe, um eine möglichst breite Basis für den Kontakt mit ihren Kunden zu haben, wie beispielsweise Reneé M. Berger, Creative Director at Western States Envelope & Label, Wisconsin: „Social Media-Plattformen bringen Western States einen großen Vorteil: Wir können mit Kunden und potenziellen Neukunden in der Druckbranche viel persönlicher kommunizieren.“
Die Kreativdirektorin schätzt die Multi-Channel Kommunikation sehr: „Es ist toll und aufregend zu sehen, wie viele Vorteile wir noch dazu bekommen haben. Wir haben unseren Markenerkennungswert gesteigert und können unsere Produktinformationen nun schneller und effizienter einem breiteren Publikum zugänglich machen. Ein großes Plus war zudem die schnelle Übermittlung von wichtigen und aktuellen Informationen an unsere Kunden und potenzielle Neukunden sowie die Suchmaschinenoptimierung unserer Website.“
Western States ist zurzeit in folgenden sozialen Netzwerken vertreten: Twitter, Facebook, Linkedin, YouTube, Print Junkie, Flickr, Wikipedia und Digg. Reneé M. Berger: „Wir haben auch unsere Angestellten und Vertriebsmitarbeiter dazu ermutigt, sich vermehrt in sozialen Netzwerken zu engagieren. Dadurch können wir unserer Community noch schneller Hilfe und Informationen zur Verfügung stellen.“
