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Herr Snehasis, was genau ist zur Zeit Ihre Aufgabe bei The Telegraph?
Bei der ABP Group kümmere mich um die Produktionstechnologie der Zeitung. Meine Verantwortung reicht von der Druckvorstufe über die Durchführung von neuen Greenfield-Projekten bis hin zur Qualität der Druckerzeugnisse. Eigentlich ganz schön viel könnte man sagen.
Zeitungen auf der ganzen Welt kämpfen gegen den Einfluss des Internets und anderer elektronischer Medien. Sie verlieren Einnahmen, Leser und Auflagen. Ist diese Entwicklung auch bei den Verlagshäusern in Indien zu beobachten?
Natürlich. Das Internet und elektronische Medien sind rasant wachsende Technologien, die jeden auf der Welt betreffen, da ist Indien keine Ausnahme. Man darf diesen wunderbaren Hilfsmitteln zur Kommunikation und zum Informationsaustausch nicht einfach den Rücken zuwenden. Doch die Finanzkrise hat uns viel mehr Einnahmen- und Auflagenverluste eingebracht als es das Internet je könnte. Durch die konstante Erholung der Wirtschaftslage in Indien und dem starken Wachstum des Bruttoinlandsprodukts kommen die Einnahmen jedoch langsam wieder zurück, zumindest zurzeit. Anders als in vielen anderen Ländern hat die Konjunkturschwäche in China und Indien nicht zu dauerhaften Schäden geführt. Wir haben eine wichtige Lektion gelernt: das sich ändernde Medienverhalten führt zu Printmedien, die doppelt so schnell sein und proaktiv Zeitmanagement betreiben müssen. Die Umsetzung von Informationen und Analysen muss der Echtzeit immer näher kommen. Wir nutzen die Einfachheit und Schnelligkeit der Internetkommunikation und die damit verbundenen Technologien, um dieses Ziel zu erreichen. Dabei kommen wir uns als globale Gemeinschaft näher, die bessere und schnellere Druckverfahren ermöglicht.
Roy Snehasis
