Global Trends
















drupa Global Trends report

4. drupa Global Trends report

17.03.2017
Druckdienstleister und Zulieferindustrie blicken optimistisch auf 2017 – aber starke Unterschiede je nach Marktsegment und Region / Investitionsabsichten konzentrieren sich auf Druckweiterverarbeitung und Bogenoffset.
Nach der erfolgreichen drupa im Frühjahr 2016 untermauert der 4. Global Trends Report mit genauen Zahlen und Fakten die These, dass sich die internationale Druckbranche gut von den Herausforderungen durch die Wirtschaftskrise 2007/2008 und der strategischen Verschiebung zur digitalen Kommunikation erholt hat. Dazu Sabine Geldermann, Director drupa Messe Düsseldorf: „Die drupa 2016 präsentierte eine Druckbranche, die weltweit das Vertrauen in die Zukunft zurückgewonnen hat, und Druckdienstleister sowie ihre Kunden mit vielen neuen Technologien und Anwendungen begeisterte. Dieser Report zeigt, dass sich die Druckbranche trotz der regionalen und marktspezifischen Unterschiede insgesamt wieder im Aufschwung befindet und stark investieren wird, um den Erfolg in der Zukunft zu sichern.“

An der Umfrage, die Printfuture im Auftrag der Messe Düsseldorf durchführte, nahmen rund 850 Druckdienstleisteter und über 300 Zulieferbetriebe aus allen Regionen und Märkten teil „Alle Druckdienstleister wissen unabhängig vom Marktsegment oder der Region, in der sie tätig sind, dass sie sich kontinuierlich an die stetig wechselnden Markt- und Wirtschaftsbedingungen anpassen müssen, wollen sie langfristig erfolgreich sein. Das verlangt schonungslose Effizienz- und Automatisierungsschritte und gleichzeitig den Erwerb neuer Qualifikationen sowie neue Dienstleistungen. Erfreulicherweise kann man trotzdem feststellen, dass Druck wieder auf der Gewinnerspur ist”, führt Sabine Geldermann weiter aus.

Druckdienstleister und Druckzulieferer blicken optimistisch in die Zukunft
Weltweit bezeichnen 42% der Druckbetriebe ihre Geschäfte 2016 als wirtschaftlich „gut”, nur 11% bewerten sie als „schlecht“; das entspricht einem Nettowert von +31%. Das ist der höchste Wert, der jemals im Verlauf der mehrjährigen Befragungen erreicht wurde. Die Progonose für 2017 ist mit +46% sogar noch besser.

Aber die Abweichungen zwischen Märkten und Regionen nehmen zu. Verpackungsdruck mit einem Nettowert von +39% und Funktionsdruck (industrielle/dekorative Bedruckungen) mit +34% sind die erfolgreichsten Segmente, während der Akzidenzmarkt mit +26% und Publishing mit 23% hinterherhinken. Nordamerika ist wieder die stärkste Region mit einer Nettobilanz von +49%, gefolgt von Europa und Australien/Ozeanien mit +33%, Zentral-/Süd-Amerika mit +29%, Asien mit +20% und dem Nahen Osten mit 19%. Der afrikanische Kontinent weist mit -3% die erste negative Nettobilanz in der Report-Serie auf. Bei vielen Kennwerten verzeichnete der Nahe Osten sehr schlechte Zahlen, während Afrika sowie Zentral- und Süd-Amerika von instabilen Bedingungen berichteten.

In Bezug auf die finanziellen Eckdaten berichten die Druckdienstleister von regelmäßig weiter sinkenden Preisen und immer kleineren Margen. Diese werden durch gestiegene Umsätze und auch dank höherer Kapazitätsauslastung kompensiert. Beim konventionellen Druck setzt sich der bekannte Trend zu immer kleineren Auflagen und kürzeren Vorlaufzeiten bei gleichzeitig einer höheren Anzahl von Druckaufträgen durch.

Digitaldruck legt Pause beim Zuwachs ein, und die Anzahl der Web-to-Print Anlagen geht deutlich zurück

Anders als in den Vorjahren legt das historische Wachstum des Digitaldrucks eine Pause ein: 28% der Druckdienstleister berichteten 2015, dass mehr als ein Viertel ihrer Umsätze digital seien, während 2016 die Zahl bei 27% lag, also ein leichter Rückgang um einen Prozentpunkt. Trotzdem bestimmt der Digitaldruck den Funktionsdruck zunehmend – wobei Inkjet bei den meisten Anwendungen als Technik dominiert, und zwar mit einem Anstieg von 61% (2014) auf 74% (2016). Digitaldruck legt ähnlich schnell im Akzidenzdruck bzw. Großformatdruck zu – von 37% (2013) auf 50% im vergangenen Jahr. Auch der viel beschworene Aufstieg digital gedruckter Verpackungen hat begonnen. So boten im vergangenen Jahr 34% der Verpackungsdrucker Digitaldruck an – gegenüber 24% im Jahre 2014.

Noch auffälliger ist der weltweit deutliche Rückgang bei Web-to-Print Anlagen von 26% (2015) auf 23% (2016). Dabei sind die Zahlen nicht überall rückläufig. In Asien sind sie beispielsweise gestiegen. Aber andere Regionen wie Nordamerika und Australien/Ozeanien verzeichneten drastische Rückgänge.

Ein Blick auf die Investitionspläne offenbarte, dass 42% der Betriebe über die letzen 12 Monate mehr und nur 11% weniger investiert hatten, was einer Nettobilanz von +31% entspricht. Für 2017 sind +41% Investitionen geplant. Diese erfreuliche Nachricht betraf die meisten Regionen – mit Ausnahme des Nahen Ostens, wo ein Negativrekord innerhalb der Reportreihe mit nur +5% für 2016 aufgestellt wurde. Zum ersten Mal rangiert der Bereich Druckweiterverarbeitung weltweit an erster Stelle, gefolgt von neuer Drucktechnologie und von PrePress/Workflow/MIS – was zeigt, dass die Automatisierung ernst genommen wird.

Bei den geplanten Investitionen in Drucktechnologie hat Bogen-Offset weltweit „die Nase vorn“, gefolgt von tonerbasierten Digitalfarbdruckern. Eine weitere Premiere für die Report-Serie war, dass alle vier Marktsegmente andere Investitions-Prioritäten in die Drucktechnologie setzten: Akzidenz – tonerbasierte Digitalfarbdrucker; Publishing – Bogenoffset; Verpackungs-, Flexo- und Funktionsdruck – digitale Inkjet-Rollenfarbdrucker.

3. drupa Global Trends report

17.03.2016
Druckdienstleister blicken optimistisch auf 2016 | Steter Zuwachs beim Digitaldruck – aber konventionelle Verfahren dominieren nach wie vor | Wachstumsreiben Funktionaler Druck und Verpackungsdruck.
Wenige Wochen vor dem Start der drupa 2016 liegen die ersten Ergebnisse des 3. drupa Global Trends Reports vor. Das wichtigste Resultat vorweg: Die Druckdienstleister schätzen ihre Aussichten für 2016 zunehmend optimistisch ein – und dies trotz immer engerer Margen, fallender Preise und der immer noch nicht gänzlich überwundenen Auswirkungen der Finanzkrise 2008.


Seit Herbst 2013 wird ein internationales Panel von rund 1.100 Druckdienstleistern und 350 Zulieferfirmen jährlich zu wirtschaftlichen Eckdaten und der allgemeinen Entwicklung der Branche befragt. Die Ergebnisse dieser Herbstumfrage werden dann jeweils im Frühjahr des folgenden Jahres veröffentlicht. Die nächste Umfrage wird im Herbst 2016 – also ein halbes Jahr nach der drupa 2016 – durchgeführt, die Ergebnisse werden dann im Frühling 2017 veröffentlicht. „Für uns bieten diese Umfragen wichtige Informationen zur Einschätzung der Branchenentwicklung und damit zur weiteren strategischen Entwicklung der drupa“, unterstreicht Sabine Geldermann, Director der drupa, die Relevanz der drupa-Umfragen. „Auch unsere Aussteller schätzen die Umfragen als wertvolle Unterstützung für ihre unternehmerischen Entscheidungen.“

Mit der Erstellung dieser Umfragen hat die Messe Düsseldorf die Marktforschungsunternehmen Print Future (UK) und Wissler & Partner (Schweiz) beauftragt. „2016 ist das Bild nicht so homogen wie 2015. Einige Regionen wie Nordamerika florieren, dafür kämpfen andere“, so Richard Gray von Printfuture. „Ähnlich sieht es bei den Segmenten aus: Während Verpackungs- und Funktionsdruck im Allgemeinen gut laufen, stehen die Anbieter im Akzidenzmarkt vor größeren Herausforderungen, diejenigen im Verlagswesen erst recht."

Rund 37% der international befragten Drucker bezeichnen in der Herbst-umfrage ihre Situation in 2015 als gut, 12% schätzen ihre Lage als schlecht ein – was einem Positiv-Saldo von 25% entspricht. Mit Blick in die Zukunft sind die Drucker generell optimistischer. 50% erwarten 2016 eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation, nur 6% rechnen mit einer Verschlechterung – was einem Positiv-Saldo von 44% entspricht.

Nach Regionen betrachtet, sind die Befragten in allen Gebieten für 2016 optimistischer eingestellt als 2015, wobei die stärksten Zuwächse in Afrika, Australien/Ozeanien, dem Mittleren Osten und Asien zu verzeichnen sind. Nach Sektoren sind unter dem Strich alle Prognosen für 2016 optimistischer. Hier weisen Akzidenz- und Funktionsdruck (manchmal auch als Industriedruck bezeichnet) den größten Anstieg gegenüber 2015 auf.

Die Aussichten für digitale Technologien
Bei der Betrachtung der 14 gängigen Druckverfahren stellt der Global Trends Report fest, dass erwartungsgemäß digitale Technologien am schnellsten zulegen (durchschnittlich um 28% jährlich). Ein beträchtliches Wachstum verzeichnet dagegen Bogenoffset – und hier vor allem im Ver-lagswesen (Nettozuwachs von 7%) und im Verpackungsdruck (+12%). Flexodruck wird im Verpackungsdruck erfolgreich eingesetzt (+18%), der Tiefdruck verbucht ein eindeutiges, wenn auch bescheidenes Wachstum mit +3%. Funktionsdruck ist eine Wachstumsbranche für den Siebdruck (+11%), wobei auch hier digitale Technologien sehr wichtig sind

Obwohl der größte Teil des Umsatzes noch immer von konventionellen Druckverfahren generiert wird, legt der Digitaldruck mengen- und wertmäßig stetig zu. Eine Ausnahme ist der Verpackungsdruck, wo nur 13% der Befragten berichteten, dass dieser über 2% des Umsatzes ausmache (im Vergleich zu 35% für Akzidenz, 24% für Verlagswesen und 59% für Funktionsdruck). Digitaldruck kann seine Vorteile vor allem dann ausspielen, wenn es darum geht, variable Inhalte zu drucken: 59% der Funktions-druckbetriebe und 35% der Akzidenzdrucker berichten, dass über 25% ih-rer Digitalumsätze auf variable Inhalte entfallen.

Web-to-Print scheint zu stagnieren: mit nur einem Prozent Wachstum von 2014 (25% der Drucker verzeichneten ein Plus) auf 2015 (26% gaben ein Plus an). Nur Nordamerika und der Funktionsdruck als Segment verzeichneten beträchtliche Mengenzuwächse bei Web-to-Print.

2. drupa Global Trends report

30.03.2015
Internationale Druckbranche blickt überraschend optimistisch in die Zukunft.
Erste zentrale Resultate des zweiten „drupa Global Trends“ report zu den wirtschaftlichen und operativen Trends der weltweiten Printbranche liegen jetzt vor – mit teilweise überraschenden Erkenntnissen. Dies ist umso interessanter, da der Fragenkatalog im wesentlichen identisch ist mit dem des ersten „drupa Global Trends“ report aus Februar 2014. Dadurch lassen sich Entwicklungen und die wichtigsten Eckdaten der weltweiten Printbranche – wie finanzielle Konditionen, Geschäftsklima, Investitionsabsichten oder eingesetzte Technologien – detailliert aufzeigen und Trends erkennen.


„Sehr überrascht hat uns die positive Grundeinschätzung des Experten-Panels. Sowohl die Druckdienstleister als auch die internationale Zulieferindustrie bewerteten die aktuelle wirtschaftliche Situation ihres Unternehmens zum Befragungszeitpunkt im Oktober 2014 positiv. Noch überraschender aber war die Erkenntnis, dass die Druck- und Zulieferindustrie mit einer deutlich positiven Einschätzung in die Zukunft gehen“, fasst Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe Düsseldorf, die zentralen Ergebnisse der Studie zusammen. Auf die Frage „Wie bewerten Sie die Aussichten für die kommenden zwölf Monate“ haben 48 Prozent der befragten Druckdienstleister eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation erwartet, und nur sieben Prozent eine Verschlechterung. Ähnlich positiv sind die Ergebnisse bei der weltweiten Zulieferindustrie: 51 Prozent rechnen mit einer Verbesserung und nur acht Prozent mit einer Verschlechterung.

Deutlich differenzierter fallen hingegen die Ergebnisse bei den einzelnen untersuchten Parametern aus:

1. Die Umsätze der Druckdienstleister steigen weiterhin – aber weniger ausgeprägt. 39 Prozent der Druckdienstleister melden eine Steigerung ihrer Umsätze, während nur 22 Prozent einen Rückgang verbuchen. Doch dieser positive Saldo von 17 Prozent liegt weit unter den 27 Prozent der ersten Umfrage.

2. Die Margen der Druckdienstleister sinken weiter. Fast die Hälfte (43 Prozent) der befragten Druckdienstleister berichtet über sinkende Margen; lediglich 16 Prozent konnte diese erhöhen. Positive Ausnahmen sind hier die Märkte Nordamerika und der Mittlere Osten, in denen 29 bzw. 28 Prozent eine Steigerung der Margen meldeten.

3. Digitaldruck ist (noch) kein Umsatzbringer im großen Maßstab. So schnell der Anteil von Digitaldruck im gesamten Drucktechnologiemix auch weiterhin steigt, werden die meisten Umsätze aber nach wie vor durch konventionellen Druck generiert. Lediglich zehn Prozent der befragten Druckdienstleister erzielten 2014 mehr als 25 Prozent ihres Umsatzes im Digitaldruck (2013: 7,9 Prozent).

4. Druckdienstleister setzen nicht auf druckfremde Leistungen. Oft als neues Geschäftsfeld empfohlen – in der Realität aber noch nicht angekommen: Lediglich 27 Prozent der befragten Druckereien erzielen mehr als zehn Prozent ihres Umsatzes mit druckfremden Leistungen (z. B. Asset Management für Kunden, Pflege von Datenbanken etc.).

Zieht man ein vorläufiges Fazit des zweiten „drupa Global Trends“ report, so fällt es durchaus positiv aus – auch wenn einzelne Parameter einen negativen Trend implizieren. Gestützt wird dieser Optimismus durch die Investitionspläne, die sowohl Druckdienstleister als auch Zulieferfirmen angegeben haben. Denn nur mit einer vorausschauenden Entwicklungsstrategie ist die Wettbewerbsfähigkeit und damit Zukunft des Unternehmens gewährleistet.

Mehr als 1.100 internationale Entscheidungsträger der internationalen Druckindustrie und ihrer Zulieferindustrie haben den umfangreichen Fragenkatalog im Oktober 2014 beantwortet. Die unabhängigen Marktforschungsunternehmen Wissler & Partner (Schweiz) und Printfuture (UK) haben – wie schon beim ersten „drupa Global Trends“ report und bei dem ersten „drupa Global Insights“ report – die Ergebnisse kompetent ausgewertet und aufbereitet.

1. drupa Global Trends report

19.02.2014

Bis zum Januar 2017 werden unter den Marken „drupa Global Trends“ und „drupa Global Insights“ zum ersten Mal auf globaler Ebene regelmäßig Ana-lysen und Trends der internationalen Druck- und Medienindustrie ermittelt. Basis ist ein repräsentatives Panel von Führungskräften der Druck- und Zulieferindustrie sowie Printbuyern aus aller Welt, das in erster Linie aus der Besucher- und Ausstellerdatenbank der drupa 2012 rekrutiert wurde. Die Messe Düsseldorf als Veranstalter der drupa hat die beiden neutralen Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Printfuture/UK und Wissler & Partner/Schweiz mit der Durchführung dieser Serie internationaler Branchenumfragen beauftragt. Jetzt liegen die Ergebnisse des ersten "drupa Global Trends Report" vor.

Bei allen nationalen Unterschieden bringt der "drupa Global Trends Report" wesentliche – und teilweise überraschende – Trends und Erkenntnisse zu Tage, die sich durch alle Wirtschaftsregionen und Druckbereiche (Publishing, Packaging, Commercial) ziehen. Erwartungsgemäß hat der Report bestätigt, dass sich die weltweite Druckindustrie nach wie vor in einem Strukturwandel befindet, was sich in Kostensteigerungen bei gleichzeitigem Preisverfall und sinkenden Margen dokumentiert. Doch viel entscheidender sind drei zentrale Ergebnisse der Studie:

  1. Es gibt klare Signale für einen wirtschaftlichen Aufwärtstrend: Die weltweite Druckindustrie quer durch die Bereiche Commercial, Publishing und Packaging wird in den kommenden zwölf Monaten deutlich investieren. Investitionstreiber hierbei sind in den Industrieländern Effizienzsteigerung und die Schaffung neuer Services. In diesem Zusammenhang gibt es klare Indikatoren für eine Art Führer- oder Vorbildrolle der nordamerikanischen Industrie. In den Schwellenländern hingegen ist der Investitionstreiber das Auftragsvolumen.
  2. Die Druckindustrie wandelt sich von einer produkt- bzw. technikgetriebenen zu einer servicegetriebenen Industrie. Im Trend sind neue Lösungen und Geschäftsmodelle, die die Bedürfnisse des Kunden reflektieren.
  3. Erwartungsgemäß spielt Digitaldruck im eingesetzten Technologie-Mix eine wichtige Rolle. 65 Prozent aller Druckdienstleister produzieren sowohl konventionell als auch digital. Über 30 Prozent der Commercial Printer erzielen bereits heute ein Viertel ihrer Gewinnmargen mit Digitaldruck. Doch auch konventioneller Druck (vor allem Bogenoffset) ist nach wie vor ein wichtiger Eckpfeiler der Druckbranche. Das spiegelt sich bei den Investitionsabsichten wider: 29 Prozent aller Druckdienstleister wollen 2014 in Bogenoffset investieren.

"Mit diesen Umfrage-Ergebnissen bietet die drupa erstklassige, repräsentative Marktdaten und Informationen, mit deren Hilfe alle Marktplayer über die gesamte Wertschöpfungskette in der Lage sind, die richtigen strategischen Entscheidungen zu treffen. Hinzu kommt: Die Studien bilden die Situation in den fünf großen Wirtschaftsregionen der Welt ab", unterstreicht Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, die Relevanz der drupa Global Trends und Insights. "Nicht zuletzt dienen die gewonnenen Erkenntnisse der zukünftigen strategischen Ausrichtung der drupa."

Die vorliegenden Ergebnisse spiegeln eine erste aktuelle Bestandsaufnahme wider. Jeweils im vierten Quartal der Jahre 2014, 2015 und 2016 wird das Expertenpanel erneut befragt, um die weitere Trend-Entwicklung zu verfolgen. Alternierend dazu bieten die "drupa Global Insights" jeweils im Mai 2014 und 2015 sowie im Herbst 2016 detaillierte Einblicke in spezifische Themenblöcke der Industrie. Den Auftakt macht der Insights-Report zum Thema "Die Auswirkungen des Internets auf Print" im Juni 2014. Hier geht es in erster Linie darum, aufzuzeigen, welchen Einfluss E-Commerce, Digital Marketing, Mass Customisation und IT auf die gesamte Welt des Druckens haben und wie zukünftige Strategien und Businessmodelle aussehen könnten.

Rund 2.500 Entscheidungsträger aus aller Welt (119 Länder) haben sich im vierten Quartal 2013 an der Umfrage beteiligt und den umfangreichen Fragenkatalog beantwortet. Den größten Teil der Befragten stellte die Gruppe der Druckdienstleister mit 58 Prozent, gefolgt von Zulieferern (21 Prozent) und Printbuyern (21 Prozent).

drupa Global Insights report

2. drupa Global Insights report

01.12.2015
Touch the future - Anwendungen mit Wachstumspotential.
Es liegt nun der 2. „drupa Global Insights“ Report zum Thema „Touch the Future – Anwendungen mit Wachstumspotenzial“ vor. Es handelt sich um den zweiten Bericht der Reihe zur strategischen Marktverschiebungen im internationalen Druck- und Mediensektor sowohl auf globaler als auch auf regionaler Ebene. Er knüpft an den im Oktober 2014 veröffentlichten Bericht „Die Auswirkungen des Internet auf Print – die digitale Flut“ an.

Parallel hierzu werden die „drupa Global Trends“ Reports veröffentlicht – jährliche Veröffentlichungen, in denen die wichtigsten ökonomischen und marktrelevanten Entwicklungstrends der weltweiten Druckindustrie über den Zeitraum bis hin zur drupa 2016 und darüber hinaus verfolgt werden. Der letzte Bericht wurde im Februar 2014 herausgegeben.

Die Messe Düsseldorf hat in ihrer Rolle als Veranstalter der drupa zwei unabhängige Beratungs- und Marktforschungsunternehmen mit der Erstellung dieser beiden Berichtreihen beauftragt: Printfuture (Großbritannien) und Wissler & Partner (Schweiz).

Im Frühjahr 2015 haben wir die Druckunternehmen, die Mitglied im drupa-Expertenpanel sind, gebeten, an einer Umfrage über die Einführung neuer Druckanwendungen teilzunehmen. Insgesamt haben 741 Entscheidungsträger, die für sich genommen ein gutes Gesamtbild der verschiedenen Märkte und Länder widerspiegeln, den umfangreichen Fragenkatalog beantwortet. Sehr wertvoll waren die Ergebnisse jener 170 Teilnehmer, die sich die Mühe gemacht haben, uns von ihren persönlichen Erfahrungen bei der Einführung neuer Anwendungen im eigenen Unternehmen zu berichten. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Befragten ganz herzlich dafür bedanken, dass sie sich die Zeit genommen haben, an dieser Umfrage teilzunehmen.

Dieser Bericht soll aufzeigen, wie Digitaltechnologien die Nachfrage nach Druckerzeugnissen verändern, neue Druckanwendungen erst möglich machen und neue Wachstumsmöglichkeiten schaffen. Unser drupa-Expertenpanel soll ebenfalls deutlich machen, dass eine gute Druckanwendung ihr Potenzial bezüglich Umsatzplus und höherer Rentabilität nur dann voll ausschöpfen kann, wenn sie gut geplant, im Unternehmen fest verankert und entsprechend vermarktet wird.

Der „drupa Global Insights“ report erscheint in englischer Sprache; die Executive Summary ist in sieben Sprachen (deutsch, englisch, französisch, portugiesisch, russisch, spanisch und chinesisch) auch hier veröffentlicht.

1. drupa Global Insights report

13.10.2014
Die globale Studie zum Thema „Die Auswirkungen des Internet auf Print – die digitale Flut“.
Erste Ergebnisse des „drupa Global Insights“ report zum Thema „Die Auswirkungen des Internet auf Print – die digitale Flut“ liegen jetzt vor. Sie unterstreichen sehr eindrucksvoll, inwieweit Big Data, Web-to-Print, variabler Datendruck, internetgestützte Tools wie Augmented Reality und QR-Codes oder smarte Technologien wie Printed Electronics und Near Field Communication den gesamten Kosmos gedruckter Produkte prägen und beeinflussen. Druckdienstleister und Zulieferindustrie auf der einen Seite und die Auftraggeber auf der anderen Seite müssen sich den daraus erwachsenden Herausforderungen und Chancen stellen. „Mit seiner detaillierten Analyse der globalen Märkte und der Übersicht aktueller Trends wird der „drupa Global Insights“ report einen wichtigen Beitrag leisten, strategische Entscheidungen zu treffen“, unterstreicht Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe Düsseldorf, die Relevanz der drupa-Studie. Rund 1.100 internationale Top-Entscheider der Druckindustrie haben im Frühjahr 2014 an der Online-Befragung zum Thema „Die Auswirkungen des Internet auf Print – die digitale Flut“ teilgenommen und teilweise sehr anschauliche Beispiele aus ihrem Geschäftsumfeld beschrieben.

Der Siegeszug des Ecommerce
Angesichts der weltweiten Relevanz des eCommerce stellt sich die Frage, ob und inwieweit Druckdienstleister diesen selber nutzen. Immerhin ist das bei 52 Prozent des drupa-Expertenpanels der Fall: Sie bieten elektronischen Handel in seiner naheliegenden Form an: Web-to-Print oder Digital Storefront. Von diesen Möglichkeiten wird aber nur in geringem Umfang Gebrauch gemacht; lediglich 14 Prozent wickeln mehr als 25 Prozent ihrer Aufträge darüber ab. Eine positive Ausnahme bildet das Segment der Kataloge: Versionalisierte oder personalisierte Kataloge, kombiniert mit interaktiven Elementen sind ein Erfolgsrezept. So berichten 60 Prozent der Katalogdrucker im drupa-Expertenpanel über ein Wachstum in diesem Segment.

Siegeszug kundenindividueller Massenproduktion
Ob Fotobücher, Kalender, Schreibwaren, Werbeartikel oder T-Shirts, ob kleine oder große Auflagen – die kundenindividuelle Massenproduktion im Digitaldruck setzt sich weltweit durch. Weltweit bieten bereits jetzt 72 Prozent der befragten Akzidenzdruckereien Variablen Datendruck an, in Nordamerika ist die Quote mit 87 Prozent sogar noch höher. Zwar ist der Anteil variabler Seiten derzeit noch gering, aber 56 Prozent der Befragten erwarten in Zukunft ein moderates bis schnelles Wachstum dieses Bereiches. Das wird durch die drupa-Trendbefragung aus dem Herbst 2013 bestätigt: 38 Prozent der befragten Akzidenzdruckereien und 32 Prozent der befragten Verlagsdruckereien weltweit gaben an, vorrangig in den digitalen elektrofotografischen Einzelblattdruck in Farbe investieren wollen.

Interaktiver Druck in Publishing und Packaging auf dem Vormarsch
Interaktion ist das Gebot der Stunde, Crossmedia-Kampagnen mit Datenerfassung/-analyse und Nutzung mehrerer Kanäle (PURL’s, E-Mail, SMS) sind zunehmend Standard und werden vom Kunden eingefordert. Dabei reicht das Spektrum der angewandten Technologien von QR-Codes, über allgemeinere „Smart-Print-Optionen“ bis hin zu Augmented Reality oder Near Field Communication. Ein Drittel aller Befragten des drupa-Expertenpanels bietet bereits interaktiven Druck an – heißt: Sie drucken interaktive Responseelemente auf Publikationen, Geschäfts- und Werbedrucksachen, Verpackung, Outdoorwerbung oder Großformatdruck. Erwartungsgemäß sind die regionalen Unterschiede auch hier sehr groß: In Nordamerika bieten bereits 44 Prozent aller befragten Druckdienstleister interaktiven Druck an, während das in Nahost gerade einmal 3 Prozent sind. Auch im Verpackungssektor nutzt bereits ein erheblicher Anteil des drupa-Expertenpanels internetgestützte Tools. 50 Prozent aller Verpackungsdruckereien setzen QR-Codes ein, 43 Prozent nutzen variable Inhalte, und 41 Prozent der befragten Druckereien personalisieren gedruckte Verpackungen.

Basis der aktuellen Studie ist ein über 30-teiliger Fragenkatalog zu den unterschiedlichsten Aspekten. Der Einsatz von CRM, Digital Asset Management und VDP wurde genau so untersucht wie die Automatisierung des Workflows, der Einsatz von eCommerce und Web-to-Print in der Druckindustrie oder die Kompetenz in Sachen IT. Doch wie wirkt sich die zunehmende Digitalisierung der Druckindustrie auf den Einsatz der unterschiedlichen Bedruckstoffe (Papier, Wellpappe, Folien, Metall oder Glas) aus? Auch dies untersucht der „drupa Global Insights“ report, der in englischer Sprache erscheint; die Executive Summary ist in sieben Sprachen (deutsch, englisch, französisch, portugiesisch, russisch, spanisch und chinesisch) auf hier veröffentlicht.
Icon: Download

Executive Summary

Eine Executive Summary der Umfrageergebnisse (in Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Russisch und Chinesisch) gibt es als PDF hier zum zum Download.
Icon: Online Shop

Full report

Die vollständige Zusammenstellung (in englischer Sprache) ist ab sofort zum Preis von 249,00 Euro bei der Messe Düsseldorf als PDF erhältlich.