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Specials
Type Directors Club (TDC)
Die 54. Show des Type Directors Club of New York (TDC) hat zur drupa 2008 Weltpremiere. Aus dem clubinternen Wettbewerb einiger Typofreaks von der New Yorker Madison Avenue entstand der weltweit wichtigste Wettbewerb zu Schrift und Grafik Design. Eine Auszeichnung des Type Directors Club of New York (TDC) gilt heute als „Oscar der Typographie", ist Karriere-Sprungbrett und wichtiger Punkt in Kreativ-Rankings. Wo die TDC-Show zu sehen ist, trifft sich die Szene der Typo- und Schriftspezialisten zum Meinungsaustausch und auch zum Blick über den Tellerrand – ein weiteres Indiz für den hohen Stellenwert des TDC-Wettbewerbs. Regelmäßig werden rund 2.500 Arbeiten aus bis zu 35 Ländern eingereicht.
Das Bewertungssystem ist ebenso simpel wie pragmatisch und auf bestechende Art und Weise basisdemokratisch. Jedes Jurymitglied entscheidet für sich, ob eine Arbeit auszeichnungswürdig ist. Ist das der Fall, wird ein Chip in den dazugehörigen Becher geworfen. Bei mehr als vier Chips ist dann ein Award fällig.
Die besten und schönsten Arbeiten können die drupa-Besucher in Halle 4, Stand F 51 sehen und bewundern. Auch der Stand selber ist eine Augenweide: Studenten der Fachhochschule Würzburg- Schweinfurt, Fachbereich Gestaltung haben im Rahmen ihrer Semesterarbeit den Stand entworfen und realisiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Der Type Directors Club wurde 1946 in New York gegründet. Agenturtypografen organisierten ihre regelmäßigen Treffen zu einem Verein um, der es sich zum Ziel gesetzt hatte, das Niveau der Typografie und der damit verwandten grafischen Künste zu heben sowie Anregungen zu schaffen, Forschung zu betreiben, Bildung zu fördern und Informationen zu verbreiten, die sich auf typografische Künste beziehen. Diese Ziele werden durch vielfältige Aktionen umgesetzt: Seminare, Publikationen, Vorträge und natürlich, als wichtigstem Medium, den TDC-Wettbewerb.
