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Das Handelsblatt berichtete im Frühjahr, dass die Ausgaben für Internet-Werbung 2013 in Deutschland erstmals die für Fernsehwerbung übertreffen. Das Blatt bezieht sich auf eine Erhebung der Mediaagenturgruppe ZenithOptimedia. Demnach sollen die Werbeausgaben fürs Internet von 3,20 Milliarden Euro im Jahr 2010 auf dann 4,57 Milliarden Euro im Jahr steigen. Die Ausgaben für Fernsehwerbung sollen im selben Zeitraum von 3,89 auf 4,27 Milliarden Euro klettern. Das Medium Print allerdings, bleibt nach wie vor Spitzenreiter als Werbeträger. Die Zeitungswerbung bleibe auf Platz eins, verliere aber an Volumen, so die Experten. Gaben die Unternehmen im vergangenen Jahr noch 5,70 Milliarden Euro dafür aus, werden es 2013 der Prognose zufolge noch 5,30 Milliarden Euro sein. Damit läge das Werbevolumen Print immer noch deutlich über dem Online-Volumen.
Eine internationale Studie von PricewaterhouseCoopers International Limited (PwCIL) belegt die starke Bedeutung von Printmedien für den Werbemarkt ebenfalls. Die Exper-ten gehen davon aus, dass sich die Marktanteile von 26% digitaler Werbung und 74% nicht-digitaler Werbung im Jahre 2010 auf 34% digitale und 66% nicht-digitale Werbung im Jahre 2012 verschieben werden.
Weltweites Werbevolumen* (Angaben in Milliarden US-Dollar)
| 2009 | 2013 | |
| TV | 149,07 | 168,41 |
| Zeitungen | 92,67 | 91,82 |
| Internet (Online und Mobil) | 58,71 | 86,7 |
| Publikums Magazine | 29,9 | 33,3 |
| Directories | 29,2 | 28,6 |
| Radio | 28,6 | 28,0 |
| Out-of-home | 26,8 | 30,5 |
| Fachmagazine | 16,25 | 17,43 |
| Videospiele | 1,58 | 2,6 |
*Quelle: PricewaterhouseCoopers (PwC)
