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Trends, Praxis und Knowhow – der drupa cube 2012
Der drupa cube auf der drupa 2012 stellt die Praxis in den Mittelpunkt. Printbuyer, Marketing-Entscheider, Verlage und Kreative aus der Druck- und Medienindustrie können sich über State-of-the-Art-Anwendungen, den aktuellen Stand der Entwicklung und Zukunftsvisionen informieren – sei es zu Themen wie Zeitung, Print-Web-Mobile, Verpackungen und vieles mehr.
Das digitale Zeitalter bringt immense Veränderungen mit sich. Noch vor Jahren hätte niemand an den Einfluss der Social Media auf unsere Gesellschaft geglaubt. Apps erleichtern mittlerweile den Alltag auf allen Ebenen. Augmented Reality oder Printed Electronics werden in Zukunft eine große Rolle spielen. Das stellt die Druck- und Medienindustrie vor neue Herausforderungen. Und eröffnet der Branche ungeahnte Möglichkeiten.
Die rasanten Fortschritte, die technologische Entwicklungen mit sich bringen, erlauben Branchen wie Kommunikation, Marketing, Werbung oder Druck sich kontinuierlich neu zu positionieren: „Wie müssen sich Printzeitschriften verändern und anpassen, um sich im digitalen Medienumfeld weiterhin durchsetzen zu können? Wie organisiere ich eine Social-Media-Kampagne? Wie verändert sich das Verhalten der Konsumenten?“ Andrea Köhn kümmert sich um die Beantwortung dieser Fragestellungen. Sie ist verantwortlich für das inhaltliche Projektmanagment des drupa cube, einer Fachveranstaltung im Rahmen der internationalen Leitmesse der Druck- und Medienbranche drupa 2012.
„Mit dem drupa cube wird eine Lücke geschlossen“, so Köhn. „Die Messe Düsseldorf stellt in einem Konferenzbereich die Anwendungen, die sich aus modernen und innovativen Druck- und Medientechniken ergeben, in den Mittelpunkt.“ Und nicht die Techniken selbst, über die sich Fachbesucher der drupa in den Ausstellungshallen informieren können. Vorträge mit renommierten Rednern geben vom 3. bis 16. Mai in Düsseldorf einen umfangreichen Überblick über aktuelle Veränderungen und Möglichkeiten in verschiedenen Geschäftsbereichen. Jeder Tag fokussiert sich daher auf ein anderes Thema – sei es die Zeitung, das Buch, Corporate Communication, die Verpackung und viele mehr.
„Die digitale Kommunikation ordnet den Kommunikationsmarkt gerade neu. Jedes Medium muss seine Position finden“, sagt Rüdiger Maaß, Geschäftsführer des Fachverbands Medienproduktioner (f:mp) und Organisator des „Tag der Medienproduktion“, der am 11. Mai stattfinden wird. „Der drupa cube ist eine tolle Plattform für Knowhow-Transfer, eine Trendveranstalutng, die nicht nur zeigt, was heute machbar ist, sondern auch, wohin die Reise geht.“ Dabei stünden die Entwicklung von Ideen und strategische Überlegungen im Vordergrund.
Medienproduktioner können sich daher auf dem Fokustag über die wichtige Stellung von Medienbrücken zwischen den einzelnen Kanälen Print, Web und Mobile informieren. „Die grafische Industrie geht meistens bisher so vor, dass sie mit einer neuen Technik alle beglücken möchte“, erklärt Maaß. „Dabei sollte erst einmal Wissen über Zielgruppen gesammelt werden, um dann individuellen Nutzen anbieten zu können.“ Denn das Verhalten eines 15-Jährigen, der einen QR-Code schon allein aus Spaßfaktor von einem gedruckten Produkt abfotografiert, unterscheidet sich essentiell von dem eines 50-Jährigen, den man mit der schwarz-weißen quadratischen Matrix nicht erreichen kann. Denkanstöße für die grafische Branche liefern daher Vorträge wie „Virtuelle 3-D Welten für Marketing und Vertrieb“, „Web-to-Media“ oder „Paper's dynamic future“.
Neben den Fokustagen gehen die beiden drupa cube-Wochenenden intensiv auf Spezial-Themen ein. Das „Creative Weekend“ setzt die moderne Typographie in crossmedialen Anwendungen sowie in Kombination mit Digitalfotografie in den Mittelpunkt. „Impulse gibt es viele“, so Daniela Swoboda, Geschäftsführerin des Arbeitskreises Digitale Fotografie (adf) und Mitgestalterin des Wochenendes. „Nur wo lässt sich noch Geld verdienen und wie? Das ist die Frage, auf die das „Creative Weekend“ zumindest ein paar Antworten parat hält.“
Zusätzlich schließen Vorträge über die Zukunft des Editorial Design Design-Experten wie Martina Grabovszky, Lars Harmsen, Horst Moser, Mario Lombardo oder Diego Vainesman ein – sie alle berichten über ihre aktuelle Arbeit und stellen gelungene, aber auch gescheiterte Projekte vor. Namhafte Fotografen werden ihre persönliche Einschätzung abgeben, wohin neue Trends und Technologien führen. Ein paar Stichworte zum Thema: DLSR Cinema, Lichtfeldfotografie, Speedfotografie, 360-Grad-Panoramen.
Ein weiteres Highlight des „Creative Weekends“ ist die Eröffnungsrede des Präsidenten des Type Directors Club of New York (TDC). Eine Auszeichnung dieses Vereins gilt heute als „Oscar der Typographie“. Und zur drupa 2012 werden die Siegerarbeiten des laufenden Wettbewerbs weltweit zum ersten Mal präsentiert.
Das zweite Wochenende steht unter dem Motto „Future of Print“. Hauchdünne Leuchtkacheln, gedruckte Solarzellen von der Rolle oder eine Handtasche mit integrierter Akku-Lade-Station für das Mobiltelefon sind nämlich keine ferne Zukunftsmusik mehr. Printed Electronics ermöglichen neue Anwendungen und eröffnen Chancen für die Druckindustrie: Elektrisch leitfähige Tinten und Massendruckverfahren lassen eine dünne, leichte und flexible Art von Elektronik zu, die in Gegenstände des täglichen Lebens integriert werden können. Man denke nur an intelligente Verpackungen oder die Massenproduktion von Displays aus organischen Leuchtdioden (OLED) – heute bereits ein Multimilliardenmarkt.
Zur Veranstaltungsübersicht des drupa cube
Der drupa cube ist ein Konferenzbereich, der 150 Personen fasst. Vormittags (10.15 bis 13.30 Uhr) finden Symposien statt, die simultan in Deutsch und Englisch übersetzt werden. Die einzelnen Thementage werden von ideellen Trägern und Kooperationspartnern unterstützt und individuell organisiert.
Ein Ticket für eine Veranstaltung kostet 199 Euro (inkl. Eintritt zur drupa 2012 und ein Mittagsbuffet im cube).
Tipp: verschiedene Branchenverbände bieten Rabatte an, so auch die Xing-Gruppe der drupa, der Sie hier kostenlos und unverbindlich beitreten können:
Zur Xing Gruppe drupa
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