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Barney Cox

Worum geht es bei der drupa 2012?
von Barney Cox

In der Vergangenheit wurde die drupa von so dominanten Trends wie Tintenstrahl-, JDF, Digital- und CTP-Druck bestimmt. Dieses Mal wird es mehr als ein Hauptthema geben, wodurch diese Messe für manche eine „& drupa“ (Druck & Apps, Druck & Online, Druck & Tablets, Druck & Mobil) sein wird, während die Veränderung durch Wandel bei anderen Besuchern eine größere Resonanz erhält.

Entscheidend hierfür sind die Instrumente zur Geschäftsentwicklung der Verkäufer, definierte Prozesse und Innovationen sowie der durch sie erzielte ROMI – Return on Marketing Investment.

Das Drucken verliert sein Image, ein langsames und verschwenderisches Medium zu sein, das mit Online-Inhalten konkurriert, und wird immer mehr zu einer wertschöpfenden, effektiven und emotionsgeladenen Kommunikationsform. Auf der drupa wird die stärkere Hervorhebung des Sinns und Geschäfts des Druckens unterstrichen. Außerdem werden die neuesten Technologien vorgestellt, die beweisen, dass bessere Instrumente zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen unerlässlich sind.

Vor allem Digital- und Tintenstrahldruck werden im Scheinwerferlicht stehen; man sollte sich jedoch vor Augen halten, dass viele Druckprozesse noch analog erfolgen und die Umstellung auf Digitaldruck noch nicht überall erfolgen kann. Der Schwerpunkt bei der Entwicklung von Tiefdruckmaschinen liegt auf einer verbesserten Automatisierung, wodurch die Betriebskosten gesenkt werden können. Die Verkürzung von Umrüst- und Einrichtungszeiten durch Automatisierung ist entscheidend für ein schnelles Durchlaufen des Drucksaals, und durch die Verbesserung der Trocknung kann Verlustzeit reduziert werden.

Beim Rollenoffsetverfahren wird es Neuerungen zur Senkung des Abfalls, des Arbeitsaufwands und der Kosten pro Seite geben. Auf dieser drupa werden die Konzepte zum Tintenstrahldruck eingeführt, die 2008 vorgestellt wurden, darunter die rasanten Entwicklungen im Bereich des Continuous-Feed-Tintenstrahldrucks.

Egal welche Druckprozesse verwendet werden, die Integration von Bestellung, Verwaltung, Produktion und Vertrieb wird immer wichtiger, wenn es darum geht, die Nachfrage nach günstigeren, effektiveren und schneller vermarktbaren Druckprodukten zu decken. Einmal integriert, sind die Prozesse leichter automatisierbar, verbessern den Workflow und erhöhen die Anzahl der möglichen Aufträge.

Vorteile bietet auch die gemeinsame Nutzung zweier Technologien – in Form von Hybriddrucksystemen oder durch die Nutzung von analogen und digitalen Druckmaschinen und die Lenkung der Arbeit hin zu den passenden Prozessen.

Vor allem ist die Messe aber Ihre drupa – bilden Sie sich also eine eigene Meinung und nehmen Sie alle für Ihre Geschäftsanforderungen notwendigen Anregungen mit.

 
 

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