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Taopix-Fotobuch-Software stößt auf weltweites Interesse
Taopix-Fotobuch-Software stößt auf weltweites Interesse

Mit acht Auftragsbestätigungen und zwei weiteren möglichen Bestellungen für sein Ende-zu-Ende-Plattform-Portfolio für Fotobücher, jeweils im Wert von durchschnittlich etwa 30.000 Euro, meldet der Fotobuch-Softwareentwickler Taopix (Halle 4, Stand A19) einen Rekordumsatz auf der drupa.
Da das britische Unternehmen auch im Gespräch mit 35 weiteren potenziellen Kunden ist, könnte sich der Auftragseingang auf insgesamt rund 900.000 Euro beziffern. Richard Watson, Präsident von Taopix Asia, teilte dem drupa report daily mit, dass die Interessenten bei der diesjährigen Messe trotz der geringeren Besucherzahl als auf der drupa 2008 ein höheres Kaliber hätten. „Die Leute kommen her, weil sie wirklich kaufen möchten. Ein Besucher sagte mir, dass er nicht ohne die Software im Gepäck zurückfahren wolle“, sagte Watson.
Ein Jahr nach seiner Gründung im Jahr 2007 hatte Taopix auf seiner ersten drupa einen gemeinsamen Stand mit Canon. Doch auf der diesjährigen drupa hat das Unternehmen einen eigenen 54Quadratmeter großen Stand neben HP, was laut Aussage von Watson kein Zufall sei. „Der Web-to-Print-Markt expandiert immer mehr. Er konzentriert sich nicht mehr nur auf den europäischen und amerikanischen Raum, sondern ist inzwischen ein wirklich internationales Geschäft.“ Man habe sogar Geschäfte mit Kunden aus dem fernen Bali, Island oder Kenia abgeschlossen, fügte er hinzu.
Nach Aussage von Watson war das Interesse von Seiten konventioneller Druckereien, die noch keine Digitaltechnologie im Einsatz haben, doch neue Märkte erschließen wollen, besonders groß. Zu seiner größten Überraschung hätte er Anfragen von Interessenten erhalten, die derzeit gar nicht im Druckgeschäft tätig sind aber gute Möglichkeiten wittern.
„Wir haben Gespräche mit Marketing- und Internet-Experten, die überhaupt keine Druckkenntnisse haben, doch wissen, wie man an Aufträge kommt. Das ist großartig, weil das bedeutet, dass neue Unternehmen auf den Druckmarkt kommen“, sagte er. Er betonte jedoch, dass herkömmliche Druckereien trotz des Marktwachstums lernen müssten, sich selbst nach weniger traditionellen Methoden zu verkaufen, um sich gegenüber Wettbewerbern zu behaupten.
