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dip 2012 Nachlese

Nachlese über den drupa innovation park 2012

Sandra Winter, Koordinatorin und Organisatorin des drupa innovation park 2012 im Gespräch mit Knud Wassermann, Chefredakteur der Graphischen Revue (Österreich).

 
 

Winter Consulting hat 2012 zum dritten Mal die größte Sonderschau der drupa, den drupa innovation park betreut. Was ist das Spezielle am drupa innovation park?
Der drupa innovation park startete 2004 in einem Leichtbauzelt im Außengelände der drupa, mit dem Ziel, neue und innovative Unternehmen und Start-up Firmen in die drupa zu integrieren. Die gezeigten Innovationen waren damals hauptsächlich Lösungen für die Print- und Publishingindustrie präsentiert von Softwareunternehmen. Mittlerweile ist der dip zum integralen Bestandteil der drupa geworden und gibt einen Überblick über die neuesten richtungsweisenden Technologien. 130 Aussteller aus 19 Ländern zeigten dieses Jahr im dip ihre Innovationen - und zwar Soft- wie Hardwarelösungen. Der Besucher findet so Technologien zum Anfassen, die in Themenparks gegliederten Segmente bieten Orientierung.

Der dip trägt den Titel Plattform für Innovationen. Wie hat sich der dip seit seiner Premiere 2004 entwickelt?
Seit der Premiere in 2004 hat sich der dip als der Hot Spot für Printbuyer und innovative Medienmacher aus der Print-, Agentur- und Onlineindustrie einen Namen gemacht. Am besten bringt das James E. Harvey, Executive Director der CIP 4 Organisation, auf den Punkt: „Beim Besuch einer großen Fachmesse will man spannende, aufregende Neuheiten entdecken. An welchem Ort gibt es also die spannenden News? Bei der drupa ist dies der drupa innovation park! Hier muss man gewesen sein, um die Innovationen zu sehen“.

Aus welchen Bestandteilen besteht der dip?
Die Strukturierung in neun Themenwelten bietet den verschiedenen Besucherzielgruppen je nach ihrem Interesse einen leichten Zugang zu den zukunftsweisenden Lösungen. Der dip präsentiert sich als Business- und Informationsplattform, als Ausstellung mit einem umfassenden Bühnenprogramm, sowie Experteninterviews, in denen der Besucher Neues über die richtungsgebenden Strategien der Print- und Publishingbranche erfährt.

Welche Technologien standen 2012 im Fokus?
Ein Augenmerk legte der dip 2012 auf das Thema Dynamic Publishing. Unter diesem Dach zeigten circa 20 Firmen ihre Publishinglösungen, Web-to-Print Anwendungen, Webshops, Katalogsysteme.

Directmailings oder das Management von Marketingkampagnen waren Themen des Marketing Solutions Parks, aber auch traditionellere Themen wie Printautomatisierung und Prozessoptimierung zur Verbesserung des „Return on Investment“ waren im dip vertreten. Anwendungen zu Print meets Mobile und Green Printing bereicherten den dip ebenso wie die Einführung von Augmented Reality Beispielen und deren Anwendung in der Praxis. Erstmals wurde auch das Thema Printed Electronics und Organic Printing im dip abgebildet und mit Vorträgen der Aussteller bereichert.

Print Product Innovations stellte neue Produkte und Technologien, wie auch Secure Printing in den Vordergrund. Bilderwelten im digitalen Zeitalter standen im Digital Imaging Park im Vordergrund. Die Aktion „faces@drupa“ machte dieses Thema zusätzlich greifbar, konnten die Besucher ihre Fotos doch direkt mitnehmen.

Das dip-eigene Bühnenprogramm bildete darüber hinaus diese Themen auch in den Vorträgen der Aussteller und Partner ab und zeigte dem Besucher Wege auf, wie innovative Print-, Web- und Onlinetechnologien auch tatsächlich in der Praxis zur Kommunikation mit dem Kunden genutzt werden können.

Welches Feedback der Aussteller und Besucher haben Sie erhalten?
Die Reaktionen der Aussteller wie auch der Besucher waren sehr positiv. Die Aussteller bestätigten uns, wie wesentlich der persönliche Kontakt zum Kunden ist und dass auch neue Besucherzielgruppen den Weg in den drupa innovation park fanden. Kurzum, die Qualität der Besucher und die hohe Rate der Geschäftsabschlüsse rückten die Innovationen erneut in das Zentrum der Aufmerksamkeit - oder, wie ein Aussteller uns bestätigte: „Hier müssen wir sein, hier spielt die Musik.“ Besucher hingegen lobten die gute Orientierung und Klarheit im dip.

Gibt es Aussteller, die bereits dem dip entwachsen sind und sich jetzt auf der drupa präsentieren?
Die vier Jahre zwischen der drupa 2008 und 2012 haben viele Veränderungen mit sich gebracht. So sind beispielsweise Anwendungen ehemals kleiner Startups aus dem dip heute Bestandteil umfassender Printlösungen. Teils wurden diese Firmen aufgekauft und präsentieren sich jetzt an großen Ständen innerhalb der drupa. Andere konnten aufgrund der Entwicklungen in der Print- und Publishingindustrie ihre Lösungen als Standard etablieren und sich mit ihrem gesamten Portfolio innerhalb der drupa an eigenen Ständen darstellen. Auch strategische Partnerschaften mit anderen Marktteilnehmern machten aus dip-Ausstellern aus dem Jahre 2008 neue Hauptaussteller der drupa 2012. Der drupa innovation park hat also auch bewiesen, dass er neue Technologien und Ausstellerzielgruppen in die drupa integriert und eine Bereicherung darstellt.

Die Innovationszyklen in der Print- und Publishingbranche werden kürzer. Wie wird sich der dip weiterentwickeln, welche Plattform bietet sich den Ausstellern und Besuchern?
Der drupa innovation park 2012 trug das Motto “presented by digi:media“ - die Fachmesse, die bereits im nächsten Jahr vom 10. – 12. April 2013 in Halle 6 stattfinden wird. Mit dem Untertitel „Content meets Technik meets Business“ hat die Messe Düsseldorf erstmals im April 2011 eine äußerst erfolgreiche neue Messe für commercial publishing und digital printing auf den Markt gebracht. Hier werden sich auch 2013 smarte, innovative Aussteller den Fachbesuchern wie Marketingentscheidern, Medienverantwortlichen, Verlagen sowie Printdienstleistern, Werbe- und Kreativagenturen präsentieren können. Zu den Firmen, die sich bereits für eine Teilnahme entschieden haben gehören beispielsweise Neo7even und Apps4 Print, die mit ihrem Fokus innerhalb digi:media sowohl für Business, Content und Technologie Lösungen vorstellen können. Das Team von Winter Consulting freut sich jedenfalls schon jetzt auf eine spannende Vorbereitung der digi:media 2013 und auf zahlreiche innovative Aussteller. Aktuelle Informationen zur digi:media, ob zum fachlichen Rahmenprogramm oder zur Ausstellerliste gibt es unter www.digi:media.de.

Das Interview wurde geführt von Knud Wassermann, Chefredakteur der Graphischen Revue.

Ihre Kontakte:
Realisation/Coordination dip Exhibitor Services
Sandra Winter
Winter Consulting
drupa innovation park Coordinator
Tel.: +49 (0) 8141 / 34 86 02
Fax: +49 (0) 8141 / 34 86 01
sandra.winter(a)wintercon.de


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