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Erfolgreiche Online Druckereien – Serie Teil 3

Ein Interview mit Oliver Schmidt, Projektleiter bei Perfect Prints. Er ist verantwortlich für Budgets, Ressourcen und Ziele. Über den Tisch von Schmidt gehen auch Produktentwicklung, Personalplanung, Preisverhandlungen und strategische Partnerschaften.

Herr Schmidt, welche Aufträge nehmen Sie an?
Das Kerngeschäft von Perfect Prints ist und bleibt der Bogen-Offsetdruck. Mit den neuesten Druckmaschinen ist unsere Produktion in Dinkelsbühl für derartige Kundenaufträge bestens gerüstet. Unsere Produktpalette reicht daher vorzugsweise von Flyern, Briefbögen, Plakaten und drahtgehefteten Broschüren hin zu Visitenkarten und Briefumschlägen. Neuheiten sind in Kürze Blöcke mit Wire-O-Bindung und Klebebindung, hochwertige Etiketten auf Rolle in einer praktischen Spenderbox und der Ausbau unseres Postkartensortiments mit verschiedensten Papieren und Veredelungen. Um dem Wunsch nach Flexibilität unserer Kunden gerecht zu werden, nehmen wir natürlich auch kleinere Auftragsmengen im Digitaldruck an. Gerade für junge Unternehmen ist dies oft die beliebtere und kostengünstigere Variante für den Geschäftseinstieg. Unsere Auftragsvolumen reichen daher von eher kleineren Bestellmengen bis hin zu Großbestellungen mit Auflagen über 500.000 Stück.

Und welche nicht?
Bei all unseren Aufträgen steht für uns eins im Mittelpunkt: Die Zufriedenheit des Kunden. Daher versuchen wir grundsätzlich alle Anfragen zu realisieren, seien sie noch so individuell. Allerdings empfehlen wir Kunden auch Verbesserungen an einer Bestellung, wenn wir merken, dass mit wenigen Abwandlungen letztendlich ein viel niedrigerer Preis umzusetzen ist. Zum Beispiel können eine unübliche Auflage oder bestimmte Papierarten die Produktionskosten in die Höhe treiben. Wenige Schrauben, an denen es zu drehen gilt, können hier das Budget des Kunden erheblich schonen. Natürlich wagen wir uns auch an Aufträge, die nicht direkt in unserem Kompetenzbereich liegen. Der Kunde vertraut uns und weiß, er bekommt ein qualitativ hochwertiges Produkt zu einem fairen Preis. Letztendlich wissen wir was wir können, gestehen uns aber auch ein, was nicht.

Oliver Schmidt (vorne) mit Geschäftsführer Matthias Wenng vor einer neuen Heidelberg XL 106

Die neue Heidelberg XL 106 wird aufgebaut