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KURZ Stiftung & Co. KG, LEONHARD


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12.04.2012    Neue Prägefoliengeneration überzeugt Verarbeiter
Differenzierte Produktprogramme werden vom Markt gut angenommen

 

Neue Prägefoliengeneration überzeugt Verarbeiter
Differenzierte Produktprogramme werden vom Markt gut angenommen


Eine durchgängig positive Bilanz über die seit der letzten Drupa neu entwickelten Heißprägefolien zieht der Beschichtungsspezialist Kurz. Das Unternehmen hatte in den letzten Jahren eine Reihe neuer Prägefolienformulierungen entwickelt, um auf aktuelle Kundenbedürfnisse noch gezielter eingehen zu können. Nach Kurz-Angaben haben sich diese drei neuen Prägefolien Luxor/Alufin MC-Pro, Luxor/Alufin MP und Luxor/Alufin ML bestens am Markt etabliert.

Um dieses M-Serie genannte, erfolgreiche Programm besonders leistungsstarker Heißprägefolien zu komplettieren, hat Kurz die Folienqualität Luxor/Alufin MTS entwickelt, die auf der Drupa erstmalig vorgestellt wird. Diese neue Prägefolie soll dem Veredler einen besonders weiten Verarbeitungsspielraum bieten. Die unkompliziert zu verarbeitende Luxor/Alufin MTS ist für verschiedenste Motive einsetzbar und bietet auch bei Reliefprägungen eine hohe Abriebfestigkeit. Sie haftet gut auf unterschiedlichen Substraten und zeichnet sich auch bei flächigen Anwendungen durch hohe Deckkraft aus.

Wie Kurz berichtet, erfordert der heutige Veredelungsmarkt sehr differenzierte Prägefolienprogramme. Für den Verarbeiter ist es eine Herausforderung, ständig wechselnde und komplexe Prägebedingungen zu berücksichtigen. Er muss für sehr unterschiedliche Prägeaufträge gleich bleibend hochwertige Resultate liefern und dabei möglichst schnell und ausschussarm arbeiten. Die M-Serie soll ihm dabei helfen, die verschiedensten Anforderungen leichter zu bedienen.

Während die neue Luxor/Alufin MTS ihre Fähigkeiten noch unter Beweis stellen muss, haben MC-Pro, MP und ML ihren Zweck offenbar erfüllt, denn sie gehören laut Kurz für viele Verarbeiter inzwischen zum festen Heißpräge-Repertoire. Luxor/Alufin MP ist eine vielseitig einsetzbare Prägefolie, die auch für laminierte und UV-lackierte Oberflächen geeignet ist. Die universelle Qualität wird von Verarbeitern bevorzugt, die viele verschiedene Aufträge erhalten, größere Lagerhaltung vermeiden und zügig auf eine unkomplizierte Prägefolie zugreifen wollen.

Luxor/Alufin MC-Pro wurde für knifflige Fälle entwickelt und bietet dem Verarbeiter eine besondere Kombination von Eigenschaften: sie prägt randscharf aus und liefert
gleichzeitig eine ausgezeichnete Deckung. Sie wird oft für Verpackungen, Bogen- und Selbstklebeetiketten mit herausfordernden Prägemotiven verwendet. Luxor/Alufin ML ist eine Spezialqualität, die für die Prägung feiner Details entwickelt wurde. Sie liefert auch bei filigranen Motiven ein sauberes Prägebild mit randscharfen Konturen. Außerdem hat sich die Prägefolie beim Einsatz auf UV-lackierten Flächen bewährt. Luxor/Alufin ML wird insbesondere auf Zigarettenschachteln sehr gerne eingesetzt.

Kundenberater informieren auf der Drupa am Kurz-Stand D70 in Halle 3 ausführlich über die Eigenschaften der verschiedenen Heißprägefolien und deren Eignung für anstehende Prägejobs.

 
 
12.04.2012    PolyIC als Mitaussteller auf der drupa 2012
 

PolyIC als Mitaussteller auf der drupa 2012

Der Schwerpunkt des Messeauftritts von PolyIC auf der drupa wird PolyLogo® sein.

Neben den transparenten und leitfähigen PolyTC®-Folien ist PolyLogo® eine der wichtigsten Kategorien der Produktpalette von PolyIC.

PolyLogo® - smart Objects

Die Produkte der Linie PolyLogo® werden bei PolyIC mit Rolle-zu-Rolle-Herstellungsverfahren auf Kunststoffsubstraten hergestellt. Das Ergebnis des Produktionsprozesses ist eine Rolle, die die einzelnen elektrischen Bauteile auf einem Basissubstrat enthält. Die Bauteile dieser Rolle können mit Standard-Konvertierungstechniken in Karten oder Verpackungen integriert werden. Für die Integration in Karten oder Verpackungen (z. B. Eintrittskarten oder Gut-/Wertscheine) ist die geringe Dicke und hohe Flexibilität der PolyLogo®-Produkte von großem Vorteil. Ein Produkt aus der PolyLogo®-Kategorie ist PolyLogo®-RAD, hierbei handelt es sich um funkaktivierbare Displays. Diese werden bereits von Kunden eingesetzt.

Technische Erklärungen zu PolyLogo®-RAD

Hält man eine PolyLogo®-RAD Karte in die Nähe eines Aktivierungsgerätes, erscheint
auf dem integrierten Display eine Information, die vorher nicht sichtbar war.

Aus technischer Sicht bestehen die funkaktivierbaren PolyLogo®-RAD-Karten aus einer Antenne, einer gedruckten organischen Elektronik sowie einem elektrochromen Display. Die benötigte Aktivierungsenergie wird von einem Aktivierungsgerät mittels Funkwellen auf einer typischen RFID-Frequenz von 13,56 MHz ausgesendet. Diese Funkwellen werden von der gedruckten Elektronik empfangen und verarbeitet um das gedruckte Display mit elektrischer Energie zu versorgen. Wie oben schon beschrieben, erscheint dadurch auf dem Anzeigeelement eine vordefinierte Information. Wird die PolyLogo®-RAD-Karte aus dem Funkfeld genommen, erlischt die dargestellte Information innerhalb einer kurzen Zeitspanne und kann mehrmals erneut aktiviert werden.

Einsatzgebiete PolyLogo®-RAD

Die funkaktivierbaren Displays PolyLogo®-RAD ermöglichen eine interaktive Kommunikation mit dem Nutzer. Um den versteckten Inhalt des im PolyLogo®-RAD integrierten Displays zu sehen, hält der Anwender die Karte oder Verpackung in die Nähe eines Aktivierungsgerätes.

Einsatzbereiche liegen im Bereich Werbung, Spiele oder Marken- und Echtheitsschutz. Für die Werbebranche kann beispielsweise die Verteilung der PolyLogo®-RADKarten und der Ort der Aktivierung genutzt werden. Der Aktivator wird ausschließlich im Geschäft oder auf dem Messestand platziert. Da der Nutzer nicht über ein entsprechendes Aktivierungsgerät verfügt, wird er motiviert, ein Geschäft oder einen Messestand aufzusuchen, um die im Display hinterlegte Information sehen zu können. Beispielsweise kann ein vorher unbekannter Rabatt oder Gewinn angezeigt werden. Bei geschickter Wahl der Einsatzszenarien können über den Überraschungseffekt des aktiven Displays die Elemente Spiel, Marketing und Markenschutz verbunden werden.


PolyIC GmbH & Co. KG

PolyIC entwickelt und vermarktet Produkte basierend auf der Plattformtechnologie gedruckte Elektronik. Auf dieser Plattformtechnologie bietet PolyIC drei Produktlinien an: PolyID® (gedruckte RFID), PolyLogo® (gedruckte smarte Objekte) und PolyTC® (transparente, leitfähige Folien). Darüber hinaus arbeitet PolyIC an den Themen organische Photovoltaik und gedruckte Komponenten, wie z. B. Speicher.

PolyIC setzt auf die im eigenen Haus vorhandene Materialkompetenz, auf neu adaptierte Methoden des Chip-Designs sowie auf bewährte und neu entwickelte Prozesse der Massenproduktion im Rollendruck, um diese neue Technologie zu entwickeln und zu vermarkten.

PolyIC ist Mitglied der OE-A (Organic Electronics Association), des internationalen Verbandes zur Förderung organischer Elektronik. PolyIC ist zudem Mitglied im DFF, dem Deutschen Flachdisplay Forum und im AIM-D e. V., des Fachverbandes für automatische Identifikation, Datenerfassung und mobile Datenkommunikation.

Seit dem Jahr 2010 hält die Leonhard Kurz Stiftung & Co. KG 100 % der Firmenanteile an der PolyIC GmbH & Co. KG. PolyIC wurde im November 2003 als Joint Venture zwischen Leonhard Kurz und Siemens gegründet. PolyIC hat seinen Firmensitz in der Metropolregion Nürnberg in der Stadt Fürth auf dem Firmengelände der Leonhard Kurz Stiftung & Co. KG.


en Internet-Auftritt von PolyIC finden Sie unter www.polyic.com

 
 
29.03.2012    Design ohne Ende
Neuartige holografische Prägefoliendesigns auf der Drupa 2012

 

Der Prägefolienhersteller Kurz demonstriert auf der diesjährigen Drupa, welche Designfreiheit ohne Rekombination produzierte holografische Endlosfolien geben. Bei der traditionellen Herstellung von Prägefolien mit diffraktivem Endlosdesign wird ein kleineres holografisches Muster vielfach dupliziert und zu einem großen Flächendesign zusammengesetzt. Dabei entstehen die für holografische Endlosdesigns charakteristischen Rekombinationsstöße.

Kurz hat in seinem Light Line genannten Programm diffraktiver Prägefolien verschiedene Designs, die ohne Rekombinationslinien hergestellt werden. Das Unternehmen stellt die Designs auf der Drupa vor und zeigt außerdem die ungeahnten Möglichkeiten, die die rekombinationslose Herstellungstechnik bietet. War man früher auf kleine, sich schnell wiederholende Muster beschränkt, sind jetzt große Einzelmotive unterbrechungsfrei herstellbar. Genauso ist es möglich, verschiedene Designelemente beliebig zu kombinieren - ganz ohne räumliche Beschränkung.

Am Kurz-Stand können Drupa-Besucher feststellen, welche eindrucksvollen Effekte durch großflächige Designs erzielbar sind. Insbesondere die aktuellen großformatigen Flächendesigns SB Lightwave und SB Liquid machen die neue Designfreiheit deutlich. SB Liquid zeigt weiche, flächige Strukturen in unterbrechungsfreiem Fluss, SB Lightwave weist große Wellen auf, bei denen sich das Licht auf dem Wellenkamm bricht.

Daneben wird eine neuartige Variation des Trendthemas Linsenstrukturen vorgestellt. Kurz verfügt über eine moderne Technologie zur Herstellung von Linseneffekten mit ausgeprägter Tiefenwirkung. Diese Technologie wurde genutzt, um ein Motiv zu kreieren, das keine klassischen Linsenformen in symmetrischer Anordnung aufweist. Das neue Design namens SB Aquadrops zeigt vielmehr Linsen als locker angeordnete Wassertropfen in diversen Größen und Formen. Die Besonderheit: In den Tropfen bricht sich das Licht in verschiedene Richtungen. Die Linsen zeigen dadurch verblüffend unterschiedliche Farb- und Bewegungsspiele. Am Kurz-Stand D70 in Halle 3 kann man sich von den neuen Designs inspirieren lassen.

 
 
22.03.2012    Sicherheit trifft Design
Designorientierte Echtheitskennzeichen liefern Markenschutz und Markendekoration

 

Markenhersteller sind zunehmend gezwungen, ihre Produkte mit Echtheitskennzeichen vor Fälschung zu schützen. Wie man aus dieser Not eine Tugend macht und Echtheitskennzeichen zur optischen Aufwertung nutzt, zeigt der Beschichtungsspezialist Kurz auf der Drupa 2012. Dort werden zwei neue Produktlinien vorgestellt, die Markenschutz und Markendesign in besonderem Maße verbinden.

Eines dieser neuen Kennzeichnungsprodukte auf Basis der Heißpräge- oder Kaltfolientechnologie nennt sich Light Line Unique. Light Line steht bei Kurz für die Produktkategorie der lichtbrechenden Designfolien. Sie sind in verschiedensten diffraktiven Mustern oder als schillernde Regenbogenfolie erhältlich. Light Line Unique ist eine Designfolie, in die für das bloße Auge unsichtbare, nur mit der Lupe erkennbare Informationen eingearbeitet sind. Das Produkt bietet Markenherstellern die Möglichkeit, Echtheitsmerkmale zu platzieren, ohne in die einheitliche Gestaltung einzugreifen. Light Line Unique eignet sich besonders für Produkte, deren Wertigkeit durch edle Designs mit reduzierten Gestaltungselementen signalisiert wird.

Das zweite neue Sicherheitselement heißt SecuPlus Color. Es bezeichnet Motive, bei denen farbig metallisierte Flächen mit volltransparenten Flächen kombiniert werden. Bisher war es nicht möglich, bunte Metallfarben mit klaren, transparenten Flächen zu verknüpfen. Der SecuPlus Color-Effekt liefert dagegen farbig metallisierte Flächen kombiniert mit kompromisslos klaren Flächen und damit ein besonders edles Erscheinungsbild. Auch kopierschutztechnisch setzt Kurz mit SecuPlus Color neue Maßstäbe. Die partielle Metallisierung von Bildelementen ist generell ein sehr aufwändiger Prozess, der Spezial-Know-how erfordert. Kurz produziert Echtheitsmerkmale, bei denen das diffraktive Design, die Metallisierung und die transparenten Elemente zueinander im Register stehen. Waren diese Kennzeichen für Fälscher schon äußerst schwer zu kopieren, bietet SecuPlus Color einen nochmals höheren Fälschungsschutz.

Am Kurz-Stand D70 in Halle 3 kann man die neuen Sicherheitselemente in Augenschein nehmen.

 
 
14.03.2012    Schiffbruch für Produktpiraten
Neue Echtheitskennzeichen machen Markenfälschern das Leben schwer

 

Leonhard Kurz stellt auf der Drupa 2012 die jüngste Generation des diffraktiven (lichtbeugenden) Echtheitskennzeichens Trustseal vor. Der Spezialist für optische Produktidentifikation hat das optisch variable Kennzeichen, ein so genanntes OVD (Optical Variable Device), mit neuen Merkmalen ausgestattet, die Produktfälscher außer Gefecht setzen sollen. TrustsealOVDs können je nach Kundenwunsch und benötigtem Schutzgrad mit verschiedenen Spezialelementen ausgestattet werden. Hierzu gehören Linsen, Relief und Kontrasteffekte sowie versteckte Merkmale, die nur unter bestimmten Betrachtungswinkeln oder bei sehr starker Vergrößerung sichtbar werden. Durch die Design Flexibilität und das hohe funktionale Potential der Trustseal Technologie ist es möglich, immer wieder neuartige Echtheitsmerkmale zu integrieren, die für den Fälscher unbekannte und höhere Barrieren bilden.

Ein äußerst hohes Niveau an Fälschungsschutz bietet laut Kurz die in das Trustseal integrierbare, neu entwickelte PM PremiumTechnologie. PM Premium steht für die Kombination eines simulierten Oberflächenreliefs und weiterer diffraktiver Elemente mit transparenten Flächen. Die partielle Metallisierung von Bildelementen ist eine produktionstechnische Herausforderung, die Spezial Knowhow erfordert. Kurz ist stolz darauf, mit PM Premium eine hochpräzise Teilmetallisierung realisieren zu können, bei der anspruchsvolle metallisierte Designs im Register zu nicht metallisierten Flächen stehen - mit einer fürs Auge praktisch nicht wahrnehmbaren Toleranz.

Ein weiteres neues TrustsealElement nennt sich Latent Photo. Das Trustseal mit integriertem Latent Photo zeigt unter normalem Betrachtungswinkel ein hoch auflösendes Graustufenbild. Wird das OVD nach oben gekippt und unter sehr flachem Blickwinkel betrachtet, erscheint das vorherige Graustufenbild als kräftiges Farbfoto. Alternativ kann ein weiterer Bildwechsel eingebaut werden, sodass das Foto erst als drittes Farbbild zu sehen ist. Bei normaler Betrachtungsweise zeigt sich im Hintergrund ein flächiges Graustufenbild, das von einem bunten Einzelmotiv überlappt wird. Wird das Bild nach rechts oder links gekippt, zeigt sich ein zweites Einzelmotiv in anderen Farben. Als drittes Motiv wird das Farbfoto sichtbar, sobald man das OVD nach oben kippt und unter extrem flachem Winkel betrachtet. Der Latent Photo Effekt ist nicht nur als Fälschungshürde, sondern auch als exklusives Design Element einsetzbar. Jede Art von Foto ist als Latent Photo realisierbar, beispielsweise Portraits bekannter Persönlichkeiten, Abbildungen berühmter Gebäude oder Fotos, die in Zusammenhang mit dem Hersteller oder dem Produkt stehen.

Ein dritter neuer Trustseal Effekt heißt Bottle Neck. Ebenso wie Latent Photo bietet er gleichzeitig Markenschutz und anspruchsvolles Markendesign. Der Bottle Neck Effekt wurde speziell für FlaschenSiegelstreifen konzipiert. Wenn OVDs auf gerundeten Flächen wie Flaschenhälsen appliziert sind, kommt das schillernde diffraktive Design normalerweise nur in einem schmalen Ausschnitt des Kennzeichens voll zur Geltung. Die diffraktiven Bottle NeckStrukturen sind dagegen so konstruiert, dass sich das Design in ganzer Breite leuchtend und farbenfroh zeigt und dass alle offenen Informationen auf einen Blick erfassbar sind.

Am Kurz Stand D70 in Halle 3 kann man sich von diesen und weiteren neuartigen TrustsealEffekten ein Bild machen.

 
 
14.03.2012    Vom optischen Störfaktor zum Blickfang
Wie man aus einem 2-D-Barcode ein Design-Element macht

 

An Plakatwänden, in Zeitschriften, auf Etiketten und Verpackungen: überall springen uns 2-D-Barcodes ins Auge. Dabei glänzen sie nicht wirklich durch stilvolle Optik. Im Gegenteil. Sie fallen auf, weil sie das Erscheinungsbild empfindlich stören. Sie sind in der Regel nicht in das Gestaltungskonzept eingebunden, sondern deplatziert wirkende Fremdkörper im Design. Dass es auch anders geht, zeigt Leonhard Kurz auf der diesjährigen Drupa.

Der Prägefolienhersteller hat diffraktive 2-D-Barcodes in anspruchsvoller Ästhetik entwickelt, die Produkten Wertigkeit verleihen. Der Barcode ist nicht gedruckt, sondern als silberfarbene Prägefolie appliziert, der eigentliche Code ist als lichtbrechende, holografie-ähnliche Struktur eingearbeitet.

Das Barcode-Quadrat kann in ein größeres metallisiertes Design mit weiteren holografischen Details eingebunden sein. Der Code lässt sich beispielsweise mit schwer zu fälschenden optischen Echtheitsmerkmalen kombinieren.

Auch können in die metallisierte Fläche Corporate-Design-Elemente eingearbeitet werden, so dass sich der integrierte Code harmonisch in das Markenbild einfügt. Alternativ kann der diffraktive 2-D-Code als isoliertes Einzelbild appliziert werden, das vom Verbraucher auf den ersten Blick als Echtheitskennzeichen wahrgenommen wird und den Markenwert unterstreicht.

Internetbasiertes Identifikationssystem liefert Produktdaten Optisch ist der diffraktive 2-D-Code von Kurz mit den gedruckten Codes nicht vergleichbar, hinsichtlich der Funktion aber schon. Er ist genauso mit dem Scanner oder Smartphone einlesbar und ermöglicht gleichermaßen den schnellen Zugriff auf mobile Informationen. Kurz hat ein
internetbasiertes Identifikationssystem namens Secutrace installiert, das verschiedenste Produktdaten für Endverbraucher, Händler, Zollbeamte und Markenartikler bereitstellt.

Diese Daten sind über den 2-D-Code in Echtzeit abrufbar. Der Käufer bekommt beispielsweise per Handy die Echtheit eines Markenproduktes bestätigt. Ebenso kann er Gewinnlose, Loyalty-Programme, Produktinformationen und interaktive Spiele abrufen. Der Markenhersteller hat mit Secutrace Zugriff auf Mikromarketing-Daten, die ihm ermöglichen, seine Zielgruppen genau anzusprechen und ihnen maßgeschneiderte Angebote zu machen. Weiterhin kann er den Weg des Produktes durch die gesamte Lieferkette zurückverfolgen. Sämtliche Code-Abfragen werden von dem Identifikationssystem protokolliert, analysiert und ausgewertet. Der Markenartikler hat jederzeit Zugriff auf diese Berichte. Er gewinnt stärkeren Einblick in die Produktbewegung und kann z. B. Parallelhandel leichter erkennen.

Weitere Informationen über den diffraktiven Barcode und das Identifikationssystem Secutrace erhält man am Kurz-Stand D70 in Halle 3.

 
 
07.03.2012    Metalleffekte im Digitaldruck
Neues Veredelungsverfahren auf der Drupa 2012

 

Fürth, 06.3.2012: Digitaldruck kann auch edel - den jüngsten Beweis hierfür liefert der Fürther Beschichtungsspezialist Kurz. Das Unternehmen hat ein Veredelungsverfahren entwickelt, das auf digitale Drucksachen feinsten metallischen Glanz zaubert. Bislang konnten nur drei Veredelungstechniken echten Metallglanz auf Papier und Karton bringen: vollflächige Metallbedampfung, Heißprägung oder in den Offsetdruck integrierter Kaltfolientransfer. Jetzt kommt das neue, von Kurz Digital Metal genannte Verfahren hinzu.

Folgende Veredelungsschritte führen zum Metalleffekt: Das gewünschte Design wird mittels Toner oder Flüssigtinte auf das Substrat gedruckt. Danach wird eine speziell für das Verfahren entwickelte Digital Metal-Folie, die aus metallisierter Lackschicht und PET-Träger besteht, auf das vorgedruckte Material laminiert. Unmittelbar nach der Laminierung wird die Trägerfolie abgezogen, wobei die Dekorschicht an den vorgedruckten Stellen auf dem Substrat verbleibt. Anschließend folgt der Digitaldruck sowie bei Bedarf eine Lackierung. Die Digital Metal-Folie ist in Verbindung mit digitalem Bogen- und Rollendruck gleichermaßen einsetzbar. Sie kann mit UV- und konventionellen Digitaldrucktonern überdruckt werden, wodurch sich eine große Vielfalt an Metallfarben generieren lässt. Die sauber ablösende Folie ist für filigrane Motive oder feine Aussparungen ebenso geeignet wie für große Flächen. Zudem ist sie nicht nur vollflächig, sondern auch gerastert übertragbar. In Verbindung mit der Überdruckung können verschiedenste Halbtoneffekte erzeugt werden.

Gegenüber der vollflächigen Metallisierung bietet Digital Metal den Vorteil, dass nur die gewünschten Flächen mit einer Metall-Lackschicht belegt werden. Benötigte Weiß-
flächen, beispielsweise für den Eindruck von Barcodes, entstehen einfach durch Aussparung, eine Weiß-Überdruckung wird überflüssig. Auch wenn helle, klare Pastelltöne erzeugt werden sollen, bringt das Aussparen der Digital Metal-Folie bessere Ergebnisse als das Überdrucken von Metallflächen.

Digital Metal ermöglicht unabhängig von der Druckauflage eine wirtschaftliche metallische Dekoration. Da keine Prägeklischees benötigt werden, eignet sich das Verfahren auch für kleine Veredelungsaufträge oder die Erstellung von Mustern und Proofs, beispielsweise für Kaltfolienanwendungen. Jobwechsel erfolgen einfach per Computer, sodass auch individualisierte Elemente wie Nummerierungen oder Personalisierungen per Digital Metal realisiert werden können. Damit liefert Digital Metal eine Premiere: die Stückzahl eins in echtem Metallglanz.

Die Digital Metal-Beschichtung haftet gut auf den marktgängigen Tonern, welche selbst wiederum auf den verschiedensten Bedruckstoffen haften. Dadurch ist Digital Metal für eine große Anzahl von Anwendungen geeignet. Das Verfahren erweitert das Spektrum der Druckveredelung und bietet neue Möglichkeiten, digital gedruckte Verpackungen, Etiketten, Akzidenzen, Grußkarten oder Fotobücher optisch aufzuwerten.

Das neue Verfahren macht es nicht nur möglich, Digitaldrucksachen mit verschiedensten Metallfarben zu versehen, sondern auch mit holografischen Effekten. Neben der Basisfolie Digital Metal hat Kurz die Varianten Digital Diffraction mit diffraktiven (lichtbeugenden) Endlosdesigns und Digital Holo mit kundeneigenen holografischen Streudrucken im Programm.

Auf der Drupa wird die Digital Metal-Anwendung am Kurz-Stand D70 in Halle 3 live zu sehen sein.

 
 
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