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Firmen & Produkt News
22.03.2012
Die Kombination von Print- und Online-Medien eröffnet neue Perspektiven: «Es gibt viele gute Argumente für den Mehrwert von Druckprodukten im gesamten Medienmix»
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Kombination von neuen Medien und Druckprodukten – effizientere Produktionsprozesse – neue Chancen mit digitalen Lösungen in der Sammelheftung, Softcover- und Hardcover-Produktion: Müller Martini zeigt an der drupa 2012 auf, wie innovative Geschäftsmodelle die grafische Industrie erfolgreich in die Zukunft führen.
«Video killed the radio star» sang vor 30 Jahren in ihrem Nummer-1-Hit die britische Popband Buggles. Sie hatte unrecht, denn die bewegten Bilder liessen das Radio nicht verschwinden. «New media kills print» sagen heute viele Pessimisten. «Sie haben nicht recht», sagt Sture Udd. Der finnische Medienprofi ist nicht nur Gründer und CEO von UPC Print sowie UpCode Solutions Ltd. in Vaasa, sondern auch Erfinder des von ihm als «Supermedia» bezeichneten, in über 50 Ländern auf dem Markt befindlichen UpCode-Systems.
«So hat Print Zukunft!»
UpCode verbindet auf noch genialere Art und Weise als ein normaler QR-Code bedrucktes Papier mit einem Mobiltelefon. Sture Udds Paradebeispiel ist ein über 300-seitiger, klebegebundener Stadtplan von Moskau, den er für einen russischen Kunden produziert. Früher erschien dieser in einer Auflage von 30 000 Exemplaren, und man musste ihn kaufen. Weil jedoch immer mehr Autofahrer über ein Navigationsgerät verfügen, sank die Auflage rapid. Also wechselte der Herausgeber das Konzept: Der Stadtplan erscheint nun in einer Auflage von 150 000 Exemplaren, ist gratis – und enthält auf zahlreichen Seiten einen mit der Mobiltelefon-Kamera abfotografierbaren UpCode, mit dem die in den entsprechenden Stadtteilen angesiedelten Geschäfte für ihre Verkaufsaktionen werben. Der Herausgeber des Stadtplans bekommt für jeden UpCode-Kontakt eine Provision und deckt so die Kosten für den Druck. Denn mit UpCode kann – und das ist Sture Udds geniale Innovation – identifiziert werden, über welches Printprodukt der Kundenkontakt zustande kam.
«Viele Auftraggeber von Katalogen und Prospekten rechnen mit den Kosten pro gedrucktes Exemplar», sagt Sture Udd, der seit Jahren auf Weiterverarbeitungs-Systeme von Müller Martini vertraut. «Doch leider verstehen viele konservative Werber und Drucker nicht, dass die Kosten pro Bestellung viel aussagekräftiger sind. Ich kann mittels einer mathematischen Formel belegen, dass Prospekte, Werbebroschüren oder Flyer mit aufgedrucktem UpCode 15 bis 20 Prozent mehr Verkäufe zur Folge haben. So hat Print Zukunft!»
Print oder Online? – Print und Online!
Wie sich die grafischen Unternehmen auf die Koexistenz mit den elektronischen Medien einstellen, ist entscheidend für ihren Erfolg in der Zukunft. Die Werbung setzte schon immer auf einen Medienmix, und Drucksachen haben in diesem Zusammenhang eine lange Erfolgsgeschichte mit besten Media-Effizienz-Kennzahlen. Mit 35 Prozent Anteil an der Anzeigenwerbung sind Magazine und Zeitungen heute immer noch ein Schwergewicht im Werbemarkt. Doch die Werbeindustrie beobachtet die Nutzung der Medieninhalte genau und bezahlt dafür, dass Konsumenten im richtigen Umfeld auf ihre Produkte aufmerksam gemacht werden.
«Viele unserer Kunden steigen mit Print in weitere Werbemassnahmen ein», sagt Markus F. Hof, CEO von Direct Mail Company (DMC), dem Schweizer Branchenleader für die Zustellung unadressierter Werbung. So bekommen gemäss einer Studie über 70 Prozent der deutschen Internetkäufer ihre Impulse aus einem Katalog. Die erfolgreiche Strategie von DMC ist deshalb eine Kombination zwischen Papier und Elektronik. Für Markus F. Hof lautet die Devise folgerichtig nicht «Print oder Online?», sondern «Print und Online!»
Der Digitaldruck verändert die grafische Welt
Neben Kombinationen zwischen verschiedenen Medien entwickeln sich mit neuen Druckverfahren auch komplett neue Geschäftsmodelle – insbesondere im Digitaldruck, der die grafische Welt stark verändert. Je leistungsfähiger die Digitaldruck-Systeme werden, desto anspruchsvoller wird die Weiterverarbeitung. Die Antwort von Müller Martini auf diese neue Herausforderung sind intelligente Hybrid-Systeme Offset/Digital in der Sammelheftung, Softcover- und Hardcover-Produktion, dank denen Weiterverarbeitungsbetriebe bereit sind für die Marktbedürfnisse von morgen.
Besonders attraktiv sind moderne Hightech-Anlagen wie das digitale Buchproduktionssystem SigmaLine von Müller Martini, auf das auch Courier Corporation in North Chelmsford, Massachusetts, der drittgrösste Buchproduzent der USA, schwört. «Dass wir innerhalb kürzester Zeit drei SigmaLine in Betrieb genommen haben», so Joseph L. Brennan, Vice President Engineering bei Courier Corporation, «ist ein klares Indiz dafür, wie stark der Digitaldruck an Bedeutung gewinnt. Wir haben nun hochproduktive Anlagen zur digitalen Herstellung von Büchern in kleineren Auflagen.» Ein wichtiger Grund für den Entscheid zugunsten der SigmaLine war das von Müller Martini entwickelte Daten- und Prozessmanagement-System Connex. Denn indem Connex mit allen beteiligten Maschinen kommuniziert, sorgt es für eine hohe Sicherheit und Transparenz in der Produktion, generiert die Jobdaten aller Systeme und ermöglicht das Disponieren von Aufträgen im Sinne von Sortieren, Gruppieren und Planen. Das ist insbesondere bei immer kleiner werdenden Auflagen wichtig.
Viele neue Chancen
Welche positiven wirtschaftlichen Auswirkungen eine intelligente Verknüpfung zwischen Digitaldruck und Weiterverarbeitung hat, demonstriert Webcom in Toronto. Mit dem im vergangenen Jahr lancierten Book ForwardTM Program, bei dem neben drei Digitaldruckmaschinen auch die beiden Klebebinder Acoro A5 und Bolero B9 von Müller Martini eine wichtige Rolle spielen, senkt das kanadische Unternehmen die Kosten markant. «Effizientere Produktionsprozesse ermöglichen unseren Kunden», so Präsident und CEO Mike Collinge, «Einsparungen in der ganzen Lieferkette – in einem Masse, wie es unsere Industrie bisher nicht gesehenen hat.»
Für Bruno Müller, CEO von Müller Martini, zeigen solche Beispiele deutlich auf, dass die grafische Industrie selbstverständlich gewordene Stärken aktiver und systematischer vermarktet: «Auch wenn immer wieder Stimmen laut werden, dass Print vom Aussterben bedroht sei – es gibt viele gute Argumente für den Mehrwert von Druckprodukten im gesamten Medienmix. Ich bin überzeugt, dass Printmedien ein grosses Entwicklungspotenzial haben und der grafischen Industrie wie auch den Werbekunden mit innovativen Geschäftsideen viele neue Chancen bieten.»
Müller Martini Marketing AG
Dokumentation / Information
Untere Brühlstrasse 13
CH - 4800 Zofingen
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21.03.2012
Müller Martini zeigt an der drupa 2012 Systeme für die aktuellen Marktanforderungen
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Technische Neuheiten für Offset und Digital
Auf dem Stand C21 in Halle 14 an der drupa in Düsseldorf (3.–16. Mai) präsentiert Müller Martini neue Produktionssysteme und zeigt Möglichkeiten zur Optimierung bestehender Anlagen auf. Digitale Lösungen von Müller Martini sind auch auf den Ständen von HP und KBA zu sehen.
„Wir stellen an der diesjährigen drupa aus allen Konzernbereichen überzeugende, den heutigen Marktanforderungen Rechnung tragende Neuheiten vor“, sagt Bruno Müller, CEO von Müller Martini. Auf dem 2100 m2 grossen Stand werden insgesamt zehn Maschinenexponate gezeigt:
Die Müller Martini Rollenoffset-Druckmaschine VSOP für Verpackungsmaterialien mit kürzesten Umrüstzeiten und für höchste Druckqualität.
Ein komplett neues Einstecksystem für die Zeitungs- und Mailingherstellung im besten Preis-Leistungsverhältnis.
Topaktuelle Systeme für die Hardcover-Produktion – beispielsweise für hochqualitative Fotobücher.
Neue Möglichkeiten für die Sammelheftung mit inline Einstecken – für höchste Produktevielfalt in jedem Auflagenbereich.
Neue Lösungen für die Klebebindung mit bester Wirtschaftlichkeit und kürzester Durchlaufzeit dank Motion Control Technologie.
Auf die gesteigerte Leistung der neuen Druckmaschinen abgestimmte Weiterverarbeitungslösungen für den Digitaldruck – zur Herstellung von Büchern, Magazinen und Katalogen.
Leistungsfähigere Digitaldrucksysteme stellen auch die Weiterverarbeitung vor neue Herausforderungen. Die Antwort von Müller Martini sind intelligente Hybrid-Systeme in der Sammelheftung, Softcover- und Hardcover-Produktion. „Mit unseren Lösungen sind die Kunden bestens für den Offsetdruck wie auch für den Digitaldruck gerüstet und damit bereit für die Marktbedürfnisse von heute und morgen“, verdeutlicht Bruno Müller. „Unsere modular aufgebauten Systeme bauen auf modernste Technologien auf und bieten so höchsten Investitionsschutz.“
Gemeinsame Lösung mit Druckmaschinenherstellern
Ausserhalb vom Hauptstand C21 in der Halle 14 werden auch digitale Lösungen von Müller Martini bei Hewlett Packard (HP) in der Halle 4 Stand D60 sowie bei KBA in der Halle 16 Stand C47 zu sehen sein. Auf dem Stand von HP wird mit der SigmaLine die inline Buchherstellung hinter der neuen HP Inkjet Web Press gezeigt. Auf dem Stand von KBA werden hinter der neuen RotaJet 76 mit einer SigmaLine inline gefalzte, sammelgeheftete Zeitschriften und Werbebroschüren produziert.
Höhere Wirtschaftlichkeit durch integrierten Workflow
Mit der zunehmenden Bedeutung des Digitaldrucks wird intelligentes Prozess- und Datenmanagement immer wichtiger. Müller Martini ist mit seinem Daten- und Prozessmanagement-System Connex bestens aufgestellt und wird das Workflow-Thema auch an der drupa aufgreifen. Mit Connex lassen sich sämtliche Müller Martini-Systeme – von der Einzelmaschine bis zur komplexen Produktionslinie – optimal automatisieren. Dank dieser Standardisierung können alle Maschinen miteinander und via Connex auch mit einem Management Information System (MIS) kommunizieren. Connex sorgt auf der Basis von JDF/JMF für ein nahtloses Zusammenspiel aller Prozesse und damit für höchste Wirtschaftlichkeit der Produktionssysteme.
Längere Lebensdauer der Maschinen dank regelmässigem Service
Neben Neuinvestitionen sind auch die regelmässige Wartung oder Ausbauten Voraussetzungen für eine hohe Produktivität und Profitabilität bestehender Produktionsanlagen. Das sichert die hohe Verfügbarkeit, erweitert die Funktionalität und verlängert die Lebensdauer der Anlagen. Müller Martini zeigt an der drupa, mit welchen Ausbau- und Optimierungsmöglichkeiten Kunden die Ertragskraft ihres bestehenden Maschinenparks erhöhen können.
Müller Martini Marketing AG
Dokumentation / Information
Untere Brühlstrasse 13
4800 Zofingen
Schweiz
www.mullermartini.com
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16.02.2012
Wie grafische Betriebe ihre Wirtschaftlichkeit verbessern: Eine hohe Verfügbarkeit der Anlagen schafft Wettbewerbsvorteile im Markt
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Zuverlässige Kontrollsysteme – vollautomatisierte Produktionslinien – umfassendes Serviceangebot: Müller Martini zeigt an der drupa 2012, wie grafische Betriebe die Verfügbarkeit ihrer Anlagen erhöhen und so ihr Betriebsergebnis verbessern können.
Damit die grafische Industrie in schwierigen Zeiten noch wirtschaftlicher produzieren kann, braucht es nicht nur einen durchgehenden Workflow von der Druckvorstufe bis zum fertigen Produkt auf der Rampe und schnell von einem auf den nächsten Job umrüstbare Systeme, sondern insbesondere auch zuverlässige Anlagen. Und zwar in zweierlei Hinsicht. Zum einen müssen Stopper an der Maschine, zum andern Qualitätsmängel bei den Produkten verhindert werden.
Das Sicherstellen einer hohen Produktivität und Prozesssicherheit haben im Zeichen der von einer Öffnung der Märkte und damit einer verstärkten Austauschbarkeit geprägten Globalisierung an Bedeutung gewonnen. Diese beeinflussen neben dem Faktor Mensch insbesondere auch die technischen Möglichkeiten der Produktionssysteme. Denn fehlerhaft geheftete oder gebundene Produkte können schnell ins Geld gehen. «Wie viel haben Sie für Reklamationen einkalkuliert…?» pflegt deshalb Franz Dengler, Produktionsleiter bei der für ihre Gelben Heftchen bekannten Druckerei Reclam im deutschen Ditzingen ironisch jeden Buchbinder zu fragen, der ohne Barcode- oder Bildvergleichsmodus produziert.
Reclam vertraut mit seiner dreischichtig laufenden Klebebindelinie Bolero von Müller Martini auf die automatische Bogenerkennung Asir 3. Sie erkennt nicht nur falsch eingelegte Bogen an der Zusammentragmaschine, sondern stellt dank dem von Müller Martini entwickelten AsirCode auch eine korrekte Reihenfolge der Bogen und eine reproduzierbare Qualität sicher. «Asir 3 garantiert uns», so Franz Dengler, «eine 100-prozentige Verlässlichkeit.»
Tiefere Stückkosten dank hoher Automatisierung
Zu einer höheren Nettoleistung mit positiven Auswirkungen auf das Betriebsergebnis verhelfen neben zuverlässigen Kontrollsystemen auch vollautomatisierte Produktionslinien. Das gilt für Grossbuchbindereien ebenso wie für Nischenanbieter. «Gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten brauchen wir hochautomatisierte Systeme», sagt José Pinto, Besitzer der 40 Mitarbeiter beschäftigenden Greca Artes Gráficas im Porto. Trotz schwieriger Wirtschaftslage in Portugal investierte Greca mit einem Sammelhefter Presto E90 und einem Klebebinder Pantera in zwei Lösungen von Müller Martini. «Mit vollautomatisierten Systemen kann ich die Stückkosten senken», sagt José Pinto. «So erhöhe ich die Produktivität und bin auf dem Markt konkurrenzfähiger.»
Viele kleinere und mittelgrosse Betriebe sind mit innovativen Maschinenlösungen überaus erfolgreich, weil sie damit schnell und flexibel auf die Anforderungen ihrer Kunden reagieren können. «Früher schafften wir gerade mal 1000 Softcover-Bücher pro Schicht», erinnert sich Daniel Majdiš, Chef Produktion und Technik bei alfaPRINT (65 Mitarbeiter) im slowakischen Martin, «heute sind es auf dem Pantera mindestens 2000 Exemplare – pro Stunde!» Das macht per Saldo eine Steigerung der Produktivität um stolze 1600 Prozent. Erfreuliche Konsequenz: Die vor Inbetriebnahme des neuen Klebebinders wegen grosser Verzögerungen in der Produktion und damit verbundenen Wartezeiten verlorenen Kunden wurden allesamt wieder zurückgewonnen.
Auch die lediglich zehn Mitarbeiter beschäftigende schwedische JKJ Bokbinderi AB in Falköping produziert heute dank eines neuen Pantera rund 50 Prozent mehr Softcover-Produkte. «Wir haben trotz schwieriger Zeiten unseren Auftragsbestand gesteigert», sagen die Firmenbesitzer Jimmy und Johan Ahlrik. Erhöht hat JKJ aber nicht nur den Kundenstamm, sondern insbesondere auch die Zuverlässigkeit und Flexibilität. «Das ist deshalb besonders wichtig», so Jimmy und Johan Ahlrik, «weil wir ein grosses Auflagespektrum abdecken – von 500 bis 300 000 Exemplaren pro Job. Wir stellen die Klebebindelinie deshalb bis zu sechsmal am Tag um. Und das geht nun um ein Vielfaches schneller.»
Regelmässiger Service sorgt für hohen Investitionsschutz
Neben Neuinvestitionen sind auch die regelmässige Wartung und Updates elementare Voraussetzungen für die Aufrechterhaltung einer hohen Produktivität und Profitabilität. Das sichert eine hohe Verfügbarkeit der Produktionsanlagen, auf welche die grafischen Betriebe wegen des grossen Preisdrucks und immer engeren Terminfenstern verstärkt angewiesen sind. Dass Maschinen auch Jahre nach der Inbetriebnahme immer noch auf hohem Niveau produzieren, beweist das Beispiel des 1997 installierten Sammelhefters Tempo von Müller Martini bei der HeiRa GmbH in Gernsheim (Deutschland), einem der grössten Sammelhefter-Weiterverarbeitungsbetriebe in Europa. Auf diesem wird um die drupa-Tage herum das milliardste Magazin geheftet.
Eine durchschnittliche Jahresleistung von 65 Millionen, ein maximaler Monatsausstoss von 7,905 Millionen und ein Tageshöchst-Output von 400 000 Exemplaren sind laut dem Technischen Leiter Peter Dickler nur möglich, «weil wir zum einen im Laufe der Jahre die eine oder andere Maschinenkomponente umgebaut oder erneuert haben und weil zum anderen unsere Bediener mit vorbeugenden Massnahmen viel zu einer hohe Verfügbarkeit der Anlage beitragen.»
Weil eine fundierte Aus- und Weiterbildung des Personals sowie regelmässige Wartungen einen wesentlichen Anteil an einem hohen Investitionsschutz und einem entsprechend guten Return on Investment haben, hat Müller Martini mit dem sieben Module umfassenden Label MMServices sein Serviceangebot standardisiert. «Wir sorgen», so Bruno Müller, CEO Müller Martini, «für einen umfassenden Service, erhöhen den Lebenszyklus der Anlagen und machen bestehende Systeme mit Ausbaumöglichkeiten fit für neue Produktideen und Märkte. Bei Neuinvestitionen schaffen wir für unsere Kunden einen echten Mehrwert mit intelligent vernetzter Spitzentechnologie, und bei bestehenden Maschinen erhöhen wir die Ertragskraft mit gezielten Massnahmen für eine höhere Verfügbarkeit.»
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16.02.2012
Grafische Betriebe und Werbekunden profitieren von neuen Geschäftsmodellen: Innovative Weiterverarbeitung eröffnet neue Chancen für Printprodukte
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Attraktive Printprodukte, die mehr Aufmerksamkeit generieren – neue Geschäftsmodelle – optimale Maschinenlösungen für jede Auftragsstruktur: Der Kampf um die Leser wird zunehmend auch über die Weiterverarbeitung entschieden. Müller Martini zeigt an der drupa 2012, wie innovative Lösungen erfolgreich für neue Geschäftsmodelle eingesetzt und bestehende Systeme sinnvoll ergänzt werden können.
Glänzende Lackierung, effektvolle Laminierung, blinde Prägung und haptisches Papier sind etwas Besonderes für die Sinne – ebenso wie ein farbiger Heftdraht, Umschlagklappen, Konturstanzungen, ein Lesezeichen, Warenmuster oder Gimmicks. Auf Sammelheftern, Softcover- und Hardcover-Buchlinien veredelte Printprodukte ragen dank Added Value aus der grossen Masse heraus. Der Weiterverarbeitung fällt deshalb bei der attraktive(re)n Gestaltung von Printmedien eine entscheidende Rolle zu.
«Als Weltmarktführer im Bereich Druckweiterverarbeitung», betont Bruno Müller, CEO von Müller Martini, «unterstützen wir unsere Kunden aktiv, sich in einem stark wandelnden Markt erfolgreich zu behaupten. Dank ihrer Modularität sind die Anlagen von Müller Martini erweiterbar und können mit den Aufgaben wachsen. Ausbaubare Systeme bieten so grösstmögliche Flexibilität und tragen wesentlich dazu bei, die Wertschöpfung mit neuen, differenzierten Produkten zu erhöhen.»
Personalisierung im Sammelheft-Anleger
So platziert beispielsweise der grafische Komplettbetrieb ADV SCHODER im deutschen Augsburg auch im Innenteil von Magazinen und Katalogen personalisierte Anzeigen. Möglich macht dies eine Speziallösung am Sammelhefter Primera C140. Einer der sechs Anleger wurde so umgerüstet, dass die Signatur mit einem Inkjet-System beschriftet werden kann. Denn was im Direct-Mail-Geschäft längst Standard ist, wird laut Thomas Steigerwald, Leitung Technik und Mitglied der Geschäftsleitung bei ADV SCHODER, auch in anderen Bereichen der Weiterverarbeitung an Bedeutung gewinnen: «Auch in der Sammelheftung und Klebebindung geht es Richtung Personalisierung. Die Herausgeber wollen sich wegen des harten Wettbewerbs im Zeitschriftenmarkt mit individuell gestalteten Produkten von der Konkurrenz abheben.»
Eye-Catcher auf der Zeitung
Wie grafische Betriebe und Inserenten von innovativen Lösungen profitieren, demonstriert auch das Niederösterreichische Pressehaus (NÖP) in St. Pölten, das mehr als ein Dutzend Zeitungen produziert. Mittels der vom Kartenkleber ValueLiner und Ettikettiersystem von Müller Martini auf den Umschlagseiten aufgespendeten Karten und Etiketten erhöht der Zeitungshersteller zum einen die Wertschöpfung im eigenen Versandraum – und erzielt gleichzeitig einen guten Return on Investment auf die beiden zusätzlich installierten Aggregate. Zum andern profitieren die Inserenten wegen der prominenten Platzierung ihrer Anzeige.
«Natürlich sind Etiketten etwas teurer als klassische Werbemittel, und sie brauchen für den Druck auch eine gewisse Vorlaufzeit», sagt Josef Tischer, Leiter Vertrieb/Logistik beim NÖP. «Aber es gibt wohl kaum eine attraktivere Werbemöglichkeit als auf der Titel- oder Rückseite einer Zeitung, so dass die Mehrkosten schnell wettgemacht sind. Dank des Eye-Catcher-Effekts verzeichnen unsere Kunden hohe Rücklaufquoten.»
Individualisierte Produkte dank Digitaldruck
Sich mit der Erweiterung bestehender Systeme durch die Integration von Zusatzaggregaten vom Mitbewerb zu unterscheiden, ist für Druckereien und Weiterverarbeitungsbetriebe die eine Variante. Die andere besteht in der Herstellung völlig neuer Printprodukte mit dem Einsatz modernster Technologie. Insbesondere der Digitaldruck ermöglicht unzählige neue Geschäftsmodelle. «Im Digitaldruck ticken die Uhren anders», sagt Oliver Schimek, Inhaber und Geschäftsführer der Digital Print Group (DPG) im deutschen Nürnberg, die innerhalb kürzester Zeit den Sprung vom Copy-Corner zu einem modernen Industriebetrieb gemacht hat. «Für den Erfolg unserer Firma ist in erster Linie unser Geschäftsmodell mit den kreativen, individuellen Lösungen für die Kunden ausschlaggebend.»
So produzierte DPG auf der neuen Buchlinie Diamant MC 35 Hybrid alleine im ersten Monat nach Inbetriebnahme 800 verschiedene digital gedruckte Buchtitel – für grosse Industriebetriebe (personalisierte Firmenbroschüren) ebenso wie für Einzelpersonen (Fotobücher). «Müller Martini erweitert die Möglichkeiten der klassischen Weiterverarbeitung, sodass das Potenzial des Digitaldruckes voll genutzt werden kann», sagt Bruno Müller. «So kann und muss die grafische Branche ihre Vorteile noch konsequenter ausspielen.»
Optimierter Maschineneinsatz
Das gilt für Nischenbetriebe genauso wie für Grossunternehmen. «Wir haben keine Batterie typengleicher Klebebinder», sagt Martin Wennberg, geschäftsführender Gesellschafter von H. Wennberg in Vaihingen bei Stuttgart, die mit einem jährlichen Output von 150 Millionen Katalogen, Zeitschriften und Telefonbüchern zu den grössten Buchbindereien in Europa gehört. «Vielmehr ist es unser klares Konzept, entsprechend unseren unterschiedlichen Auftragsstrukturen fertigungstechnisch optimale Maschinen einzusetzen.» Im Sinne einer Optimierung von Rüstkosten, Logistik und Technik installierte H. Wennberg deshalb nach zwei Hochleistungs-Linien Corona auch einen Klebebinder Bolero von Müller Martini. So produziert das Unternehmen weniger rüstungsintensive Produkte heute auf den beiden Corona-Linien, während Produkte mit kleineren und mittleren Auflagen und damit grösserem Rüstungsaufwand über den Bolero laufen.
«Grafische Betriebe bleiben», so ist Bruno Müller überzeugt, «mit attraktiven Printprodukten, innovativen Geschäftsmodellen und den richtigen Produktionssystemen auch in den sich verändernden Märkten erfolgreich.»
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15.12.2011
Müller Martini bereitet sich auf die drupa 2012 vor
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An der unter dem Motto „one world – one drupa“ vom 3. bis 16. Mai 2012 in Düsseldorf stattfindenden Leitmesse der Druck- und Medienindustrie präsentiert Müller Martini in Halle 14, Stand C21 Weltneuheiten mit Lösungen für das sich verändernde Marktumfeld.
Auf dem 2100 m2 grossen Stand werden insgesamt zehn Maschinenexponate aus allen Geschäftsbereichen gezeigt: formatvariable Rollenoffset-Druckmaschinen, Sammelhefter, Klebebinder, Hardcover-Systeme, Zeitungsversand-Anlagen sowie Systeme für die modernste digitale Buchproduktion. Mit Hybrid-Lösungen für das digitale Finishing setzt Müller Martini ausserdem auf smarte Prozesslösungen für bestehende wie auch für neue Märkte.
„Der Digitalmarkt sowie Rentabilität und Mehrwert der Produkte stehen ebenso im Fokus wie das Life Cycle Management“, sagt Bruno Müller, CEO von Müller Martini. „Dass Müller Martini darauf die richtigen Antworten hat, davon können sich drupa-Besucher auf unserem Stand überzeugen.“
Mit Lösungen von Müller Martini können sich Druckereien und Weiterverarbeitungsbetriebe im wandelnden Marktumfeld erfolgreich positionieren und sich mit einer neuen Flexibilität und Effizienz vom Mitbewerb abheben. Höchste Qualitätsansprüche, Spitzentechnologien, Prozessautomatisierung und intelligente Vernetzung stehen deshalb im Vordergrund der Exponate von Müller Martini an der drupa 2012.
Müller Martini Marketing AG
Dokumentation / Information
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