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Produktinformationen
  01.03.015  Datenprüfprogramme
 
Enfocus PitStop Server
17.01.2012


Enfocus PitStop Server ist ein Produkt zur automatisierten Überprüfung und zur Korrektur von PDF-Dateien. Das als eigenständiges Produkt unter Windows oder Mac OS X arbeitende Programm arbeitet mit überwachten Ordnern, denen Prüf- bzw. Korrekturanweisungen in Form von Profilen bzw. Aktionen hinterlegt werden können. 



Hot-Folder gesteuerter Workflow
PitStop Server erweitert die vom Bestseller Enfocus PitStop Pro bekannten manuellen Überprüfungs- und Korrektur-Möglichkeiten um leistungsfähige Automatisierungsfunktionen. Es lässt sich eine beliebige Anzahl von Hotfoldern einrichten. PDF-Dateien, die in einen dieser überwachten Eingangsordner gelegt werden, werden automatisch anhand von Prüf-Profilen (es werden dieselben Profile verwendet wie in PitStop Pro) geprüft und nach Problemen durchsucht. Sollten Fehler gefunden werden, so können diese optional gleich automatisch korrigiert oder die Datei durch PitStop Server aussortiert werden. PDF-Dateien, die die Prüfroutine unbeanstandet durchlaufen, werden in einem Erfolgs-Ordner abgelegt und können direkt an weiterverarbeitende Prozesse oder ein Ausgabe-RIP übergeben werden. 



Weitere Funktionen:

  • Beliebige Anzahl von überwachten Ordnern
  • Automatischer Setup durch vordefinierte Ordner-Strukturen
  • Erhalt von Original-Dateien (z.B. zum Archivieren)
  • Ablage von Protokoll-Dateien in eigenen Ordnern oder zusammen mit Resultat/Fehler-Datei
  • Zuweisung einer beliebigen Anzahl von Aktionen für einen überwachten Ordner
  • Verschachtelung von Ordnern (Ausgangsordner von Set 1 = Eingangsordner von Set 2...)
  • Automatisches Löschen von Daten nach definierbarem Zeitintervall oder Dateianzahl
  • Quarantäne-Verzeichnis und Protokollierung aller Vorgänge
  • Automatische E-Mail Benachrichtigung bei Ablegen von Dateien in bestimmten Ordnern (z.B. Fehler-Ordner) mit Link zur Datei
  • Parallele Verarbeitung mehrerer PDF-Dateien auf Mehrprozessor-Rechnern
  • Optionale Transparemzreduzierung
  • Erstellung von Certified PDFs
  • Integration in Enfocus Switch über Konfigurator
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callas pdfToolbox Server
17.01.2012

In einer Branche, die mehr und mehr durch Standardisierung und Automatisierung getrieben ist, bietet Ihnen der callas pdfToolbox Server die Werkzeuge, die Sie benötigen, um Ihre PDF-Druckdaten schnell und präzise zu prüfen, zu korrigieren und farblich anzupassen.

Der pdfToolbox Server ermöglicht die vollautomatische Verarbeitung von PDF-Dokumenten mittels überwachter Ordner (Mac OSX und Windows) oder durch die Integration in übergeordnete Systeme mittels der Steuerung per Kommandozeile (CLI -Steuerung unter Mac OS X, Windows und verschiedenen Unix-Varianten). Damit lässt sich pdfToolbox Server schnell und einfach in bestehende Workflow-Umgebungen integrieren.

pdfToolbox Server bietet Funktionen für die folgenden Bereiche an:



PDF-Preflight 

Die Preflight-Funktionen basieren auf der callas Preflight-Technologie, welche auch in Adobe® Acrobat® integriert wurde. Mit über 800 individuell konfigurierbaren Prüfoptionen ist der pdfToolbox Server sicher das am weitesten entwickelte automatische PDF-Preflight-Produkt in der Druckindustrie. Fertige Prüfprofile für die meisten Druck- und Industriestandards (PDF/X, PDF/A, Ghent PDF Workgroup Spezifikationen...) sind im Lieferumfang enthalten, so dass man einfach das gewünschte Profil auswählen kann, ohne sich um jedes PDF-Detail selbst kümmern zu müssen. 



Einzigartig in pdfToolbox Server ist die Möglichkeit, Kriterien dynamisch auf Grund von Metadaten prüfen zu lassen. So können Zusatzinformationen in Form von Metadaten z.B. aus MIS-Systemen oder Web-Portalen genutzt werden, um die Daten daraufhin zu überprüfen. Beispiele hierfür wären die Angabe des Seitenumfangs, die Farbigkeit einer PDF-Datei oder die Seitengröße.



PDF-Korrekturen

pdfToolbox Server umfasst eine Bibliothek von Korrekturaktionen für die häufigsten PDF-Probleme, welche sich auf automatisiertem Weg auf PDF-Dateien anwenden lassen. Natürlich werden die ausgeführten Korrekturen auch säuberlich protokolliert.



Farbkonvertierung und -optimierung
pdfToolbox Server umfasst alle Optionen für eine professionelle Farbraumumwandlung und Farboptimierung von PDF-Daten. Das Werkzeug versteht sich sowohl auf die Konvertierung von RGB-, CMYK- oder Schmuckfarben, als auch auf die drucktechnische Optimierung von Druckdaten mittels DeviceLink-Profilen



PDF-Seitenmontage 

In pdfToolbox Server ist auch ein Modul für die automatisierte Montage von Einzelseiten zu Druckbögen enthalten, welches insbesondere für den Digitaldruck alle notwendigen Funktionen bereitstellt und oft ein separates Ausschießprogramm überflüssig macht.

Transparenz-Reduzierung 
In pdfToolbox Server ist auch die vollautomatisierte Transparenz-Reduzierung integriert. Dabei nutzt pdfToolbox Server direkt die aktuelle Adobe PDF Library, ohne dass dafür Adobe Acrobat installiert sein muss.



Vergleichen von Seiteninhalten
Ab Version 5 steht nun auch eine visuelle Vergleichsfunktion von 2 PDFs zur Auswahl. Schnell lassen sich damit Unterschiede visuell sichtbar machen - eine tolle Funktion gerade für Dienstleister, welche an Kundendaten noch letzte Anpassungen machen müssen, um sicher zu stellen, dass keine ungewollten Änderungen passieren

Integration mit Enfocus Switch

Dank seiner Integrationsmöglichkeit in Enfocus SWITCH können Sie den pdfToolbox Server einfach mit Anwendungen von Drittanbietern verknüpfen.

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  01.03.020  Workflow Systeme
 
Enfocus Switch
17.01.2012

Eine der größten Herausforderungen für einen modernen Dienstleistungsbetrieb ist der Aufbau eines Daten-Workflows, der eine automatisierte, schnelle und fehlerfreie Produktion gewährleistet. Oft sind RIP-basierte Workflow-Systeme zu unflexibel oder zu teuer, um bestimmte Aufgabenstellungen bei der Entgegennahme, Aufbereitung und Produktion von druckfertigen digitalen Daten automatisiert und optimal zu bewerkstelligen

Enfocus SWITCH ist eine universell einsetzbare Lösung, welche von der Datenannahme und deren strukturierten Weiterverarbeitung bis hin zur Übergabe an einen Ausgabeworkflow oder ein RIP viele Arbeitsabläufe automatisiert und standardisiert. Switch überwacht FTP-Server, EMail-Eingangskörbe und ganze Ordner-Hierarchien auf eingehende Daten und verarbeitet diese in nachfolgenden Prozessen automatisiert. Switch steuert auch direkt weitere Anwendungsprogramme wie z. B. die Adobe Creative Suite (Acrobat, Distiller, Photoshop, InDesign, Illustrator), QuarkXPress, PDF-Prüf- und Korrekturapplikationen (Enfocus, callas, OneVision...), Farbserver (callas, Alwan, ColorLogic, GMG...) und viele weitere Lösungen für die Weiterverarbeitung von Daten.

Mit SWITCH lassen sich Aufgabenstellungen automatisieren, welche mit herkömmlichen Workflow-Systemen gar nicht oder nur in Ansätzen abgedeckt werden. Durch die vielfältigen Integrationsmöglichkeiten von Standard-Applikationen sorgt SWITCH für einen automatischen Fluss Ihrer Dateien über verschiedene Verarbeitungsschritte und Abteilungen hinweg.

SWITCH nimmt Ihnen viele der heute vielleicht noch manuell zu erledigenden Produktionsschritte ab, automatisiert diese und erlaubt eine weitgehende Integration der Anwendungen, die Sie bereits einsetzen. Oder es ergänzt bestehende Workflowsysteme für bestimmte Aufgabenbereiche, die diese nicht oder nur unvollständig abdecken.

Anwendungsbeispiele:

  • Automatisierter Datenversand (FTP, EMail, HTTP...)
  • Automatisierte Datenübernahme von Kunden (FTP, EMail, HTTP...)
  • Automatische Sortierung, Filterung und Verarbeitung von Daten anhand von Meta-Informationen (Dateinamen, Absenderinformationen, Dateityp, Metadaten in Form von XML, XMP, JDF...)
  • Zugriff auf Datenbanken, MIS-, DAM-Systeme (ODBC-, SOAP-Schnittstellen)
  • PDF-Preflight und Korrektur (z.B. mit PitStop Server, pdfToolbox Server...)
  • Automatisierte Benachrichtigung per Mail (inklusive Attachments)
  • Farbliche Anpassung/Optimierung an verschiedene Druckverfahren oder Papiere im Druck.
  • Automatisierte Bilddaten-Verarbeitung z.B. mit Photoshop/Bildoptimierungssoftware
  • Standardisierte und automatisierte zentrale PDF-Erzeugung
  • Konvertierung von Druckvorlagen aus Microsoft Word

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  01.03.020.030  Colormanagement Software
 
ColorLogic CoPrA
17.01.2012

CoPrA ist eine erstklassige Software für die Erstellung von ICC-Ausgabeprofilen sowie von DeviceLink-Profilen für unterschiedliche Aufgabenstellungen und Farbräume. 

Ausgabe-Profilierung:
Mit CoPrAlassen sich qualitativ hochwertige ICC-Ausgabeprofile für Graustufen, RGB, CMYK oder Multicolor erzeugen. Die mit Ihrem Ausgabegerät gedruckten Testdaten können direkt ausgelesen und anhand von komfortablen Einstellungen auf die Separation Einfluss genommen werden. Neben Schwarzlänge und Einsatzpunkt von Schwarz kann auch die Schwarzbreite definiert werden. Eine Auto-Funktion sorgt auf Wunsch für eine optimale Anpassung des Schwarzpunktes. Dank eigener Rendering Intents bietet die Software überragende Möglichkeiten bei der Anpassung unterschiedlicher Farbräume. CoPrA besitzt auch eine Funktion zur Kompensierung von optischen Aufhellern bei bestimmten Papiersorten.

Einmal gefundene Einstellungen lassen sich als Set abspeichern und für spätere Verwendung wieder aufrufen oder mit anderen Anwendern von CoPrA austauschen.

Messdaten-Aufbereitung und Korrektur
Das CoPrA Ausgabeprofilierungs-Modul beinhaltet auch eine Lizenz für ColorAnt , ein intelligentes Tool zur Analyse und Aufbereitung von Messdaten. Es gibt viele Situationen, in denen die Messdaten vor der Profilerstellung nicht optimal sind und es deswegen zu minderwertigen Profilen kommt. Es können entweder Messfehler oder Druckfehler oder andere Artefakte (z.B. Unhomogenitäten) vorliegen, oder aber mehrere Messdaten sollen intelligent gemittelt und dann erst der Profilerstellung zugeführt werden. Dafür ist ColorAnt die richtige Lösung.

Erzeugung von DeviceLink-Profilen
CoPrA erzeugt DeviceLink-Profile in den Farbräumen CMYK, RGB und Graustufen und unterestützt auch Multicolor-Farbräume bis zu 16 Farben. Auch farbraumübergreifende DeviceLink-Profile lassen sich damit erzeugen, also etwa von RGB nach CMYK, CMYK nach Graustufen oder RGB/CMYK nach Multicolor. Bei der Berechnung von CMYK zu CMYK DeviceLink-Profilen - einer der klassischen Einsatzbereiche für DeviceLink-Profile - bietet CoPrA einige weitergehende Optionen an. 

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ColorLogic ZePrA
17.01.2012

ColorLogic ZePrA ist ein hochkarätiger Farbserver für Mac OS X oder Windows. Das Programm unterstützt DeviceLink- und ICC-Profile und bietet die Konvertierung und Optimierung kompletter PDF-Druckdaten sowie Bilddatenformaten (PSD, TIFF und JPEG) via überwachter Ordner an. ZePrA eignet sich damit hervorragend für die standardisierte, farbliche Anpassung angelieferter Daten an einen Standard-Druckprozess. ZePrA unterstützt dabei CMYK-, RGB-, Graustufen-, Lab- sowie auch Multicolor-Farbräume ist damit für jeden Druckprozess geeignet. Sowohl hinsichtlich der Qualität, der Performance sowie seinem Preis-Leistungsverhältnis setzt ZePrA Maßstäbe!



Einsatzbereiche von ZePrA

Die typischen Einsatzbereiche von ZePrA für die Automatisierung von Farbmanagementaufgaben sind:

  • Digitaldrucker möchten, dass Ihre Druckdaten auf der Digitaldruckmaschine genauso aussehen wie im Offsetdruck
  • Druckereien möchten automatisiert Farbanpassungen von Daten unterschiedlicher Druckvorstufen-Lieferanten vornehmen, um die Separationen im Druckjob zu vereinheitlichen
  • Druckvorstufenhäuser haben einen großen Altdatenbestand von druckfertigen Vorlagen und wollen diese an einen neuen Druckstandard oder an ein anderes Druckverfahren anpassen
  • Druckereien und Druckdienstleister können gesamte Dokumente mit falschen oder unseparierten Daten für den geforderten Druckstandard oder den Hausstandard umseparieren
  • Druckereien können Druckfarbe durch die Verwendung von ColorLogic SaveInk-Profilen einsparen
  • Druckdienstleister oder Druckereien wollen angelieferte gemischtfarbige PDF/X-3 oder X-4 Dateien in CMYK + ev. Sonderfarbe vereinheitlichen, ohne störende RGB Farbräume
  • Medienneutral angelegte Dokumente können unter Ausnutzung des maximalen Farbumfangs in die gewünschten Druckfarbräume konvertiert und dabei die gleiche Farberscheinung erzielt werden
  • Druckereien und Druckdienstleister wollen Sonderfarben in CMYK wandeln, um sie in 4C zu drucken
  • Druckereien wollen Sonderfarbverläufe in der Gradation anpassen, um Tonwertzuwächse zu kompensieren
  • Agenturen möchten Ihre Daten automatisch und standardisiert für unterschiedliche Standard-Druckbedingungen anpassen
  • Dienstleister für den Verpackungsdruck wollen PDF/X-5n-Dateien automatisiert über ein Mehrkanal-Profil separieren 


Neu auf der Drupa 2012:
Zum ersten Mal auf der Drupa 2012 werden wir Ihnen ZePrA in Version 3.0 vorstellen. Eine der Neuerungen ist die automatische, dynamische Berechnung von DeviceLink-Profilen für Objekt- und die Dokument-Konvertierung bzw. -Optimierung. Zudem wartet ZePrA 3 noch mit einigen anderen Überraschungen auf...

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  01.03.020.040  JDF Anwendungen
 
Enfocus Switch
17.01.2012

Zusammenspiel: Enfocus PowerSwitch und JDF (Job Definition Format)

Wer in der Druckvorstufe arbeitet, kennt die Probleme: Die Kunden liefern Daten an, das Auftragswesen und die Druckvorstufe müssen nun gemeinsam den Druckauftrag abwickeln. Meist werden zahlreiche Auftragsinformationen in kürzester Zeit verglichen, überprüft und bearbeitet. Da schleicht sich schon mal ein Fehler ein, den man gern vermieden hätte. Und dann wünscht man sich einen strukturierteren und vor allem automatisierteren Arbeitsablauf. Man wünscht sich, dass Auftragsvorbereitung und Druckvorstufe auch technisch am gleichen Strang ziehen und die vorgegebenen technischen Parameter für alle verständlich und transparent ablaufen. Nur so funktioniert die Produktion reibungslos und die Kundenwünsche können optimal umgesetzt werden, denn darum geht es letztlich.

Potentielle Fehler werden vermieden, wenn zum Beispiel die druckspezifischen Eigenschaften automatisch mit den Kundendaten verglichen werden. Hier setzt das Zusammenspiel von PowerSwitch und JDF an.

Was ist JDF?

Das Job Definition Format (JDF) ist ein auf XML basierendes Dateiformat, das in der Druckbranche den digitalen Austausch von Informationen zwischen verschiedenen Systemen ermöglicht. Während ein PDF die Inhalte des Auftrags definiert, steuert ein JDF die Prozesse, welche für die Verarbeitung notwendig sind. Ein JDF wird z.B. aus der digitalen Auftragstasche eines Management-Information-System (MIS) heraus generiert und meist in einem Hotfolder abgelegt. Daraus zieht sich die angebundene Software ihre Prozess-Informationen. Es gibt drei Levels bzw. JDF-Ausbaustufen:

Level 1 enthält die Grundinformationen zum Auftrag (z.B. Kunde, Liefertermin, Farbigkeit, Format).
Level 2 enthält Zwischentermine, Ausschießschemata und ähnliches.
Level 3 ermöglicht die Rückinformationen von Statusmeldungen von Geräten und Anwendungen in das MIS.

Eine gut vernetzte und standardisierte Druckvorstufe ist inzwischen eine der Grundvoraussetzungen für den Erfolg eines Druckunternehmens. Die Einbindung von JDF beschleunigt den Workflow, doch meist fehlt ein Automatisierungstool, um JDF zu integrieren und den Kunden in den Workflow mit einzubeziehen. Systemintegratoren haben jedoch ihren Preis. Um deutlich schneller einen Return on Investment zu erlangen, lohnt sich der Einsatz von Enfocus PowerSwitch und weiteren nachgelagerten Applikationen.

JDF im Einsatz mit Enfocus PowerSwitch

Mit den JDF-Informationen aus dem Level 1 lässt sich schon ein Automatisierungsgrad erreichen, welcher die Arbeit in der Medienvorstufe deutlich erleichtert (z.B. Prüfung auf korrekte Seitenzahl oder Farbigkeit). Die JDF-Daten werden dabei von Enfocus PowerSwitch aufgegriffen, ausgelesen und im weiteren Workflow als Variablen zur Verfügung gestellt. Auftragsdaten und Kundendaten können so z.B. automatisch miteinander verglichen - der Seitenumfang, das Format oder die Farbigkeit abgeglichen und durch geeignete von Switch gesteuerte Applikationen optional gleich korrigiert werden.

Ein entsprechender Report kann danach automatisch per Mail versendet werden, wahlweise an einen internen Mitarbeiter oder aber auch direkt zum Kunden, denn PowerSwitch weiß idealerweise aus dem JDF, wen er über die eingebaute EMail-Funktionalität benachrichtigen muss! Dabei lässt sich die Darstellung individuell anpassen, so dass eine benutzerfreundliche Interpretation möglich ist und technische Definitionen in (für den Kunden) verständlichem Text dargestellt werden.

Die JDF-Informationen lassen sich z.B. für nachgeordnete Programme wie etwa Lithotechnics Metrix nutzen, einer Software, welche gestützt auf die per JDF übergebenen Auftargsdaten eine Druckbogenbelegung und -optimierung berechnen kann.

Mit Enfocus PowerSwitch lassen sich auch komplexere Produktionsabläufe in Agenturen, Verlagen, Druckvorstufen-Betrieben und Druckereien automatisieren und standardisieren. Switch kümmert sich dabei um den Datenempfang und -versand (z.B. per FTP oder Mail), die Filterung und Sortierung von Daten und automatisiert Arbeitsabläufe zwischen Standardprogrammen, welche es sinnvoll miteinander verknüpft. Auch eine direkte Anbindung an bestehende Datenbanken ist damit möglich. Das Programm steuert über seine grafische Oberfläche verschiedene andere Programme von vielen Drittanbietern - damit unterscheidet sich Switch angenehm von proprietären Lösungen anderer Anbieter, die meist nur die eigenen Lösungen integrieren.

Vorteil für alle Beteiligten

Das schnelle und automatische Prüfen der Daten erleichtert und entspannt die Zusammenarbeit zwischen Auftragsvorbereitung und Druckvorstufe. Außerdem bekommt der Kunde ein promptes und verständliches Feedback, was wesentlich zur Kundenbindung beitragen kann.

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Lithotechnics Metrix
17.01.2012

Druckereien stehen heute vor der Aufgabe, mehrere Druckaufträge in unterschiedlichen Formaten und Auflagenhöhen schnell und effizient auf den zur Verfügung stehenden Druckmaschinen zu drucken und bis zum fertigen Druckprodukt weiterzuverarbeiten. Der Trend zu geringeren Auflagenhöhen einerseits und zu großformatigen Ausgabegeräten andererseits erfordert dabei neue, flexiblere und leistungsfähigere Lösungen für die Druckvorstufe.

Denn, anders als in der Buch- und Magazinproduktion, die auf standardisierte Layouts aufbaut, stellt der Umgang mit Druckerzeugnissen in unterschiedlichsten Formaten und Auflagenhöhen eine ganz andere Herausforderung dar. Selbst erfahrene Auftragsplaner und Montierer können sich nicht immer sicher sein, das optimale Bogenlayout für solche Nutzenmontagen und Sammelformen gefunden zu haben. Schon eine einzige veränderte Anschnittbreite oder ein zusätzlicher Nutzen machen die Verwendung eines bereits vorhanden Layouts unmöglich und erzwingen eine Neukonstruktion des Layouts.

Dies ist genau der Punkt an dem Metrix von Lithotechnics ansetzt. Bis zu hundert Druckerzeugnisse in unterschiedlichen Größen, verschiedenen Auflagenhöhen, gefalzt oder ungefalzt und mit individuellen Anschnitten und Laufrichtungen können mit einem Mausklick oder sogar vollautomatisch von Metrix in einem Druckbogenlayout kombiniert werden.

Die Funktionen auf einen Blick:

  • Automatische Berechnung auch komplexer Layouts für geschnittene, gefalzte und gebundene Druckerzeugnisse unterschiedlicher Endformate
  • Reduzierung der Druckmaschinen-Einrichtzeiten und des Druckplattenverbrauchs durch sekundenschnelle Berechnung komplexer Sammelformen
  • Patentierte, an die Bedürfnisse der Druckindustrie angepaßte Algorithmen berücksichtigen alle wichtigen Faktoren wie Anschnitte, Papierlaufrichtung, Auflagenhöhe, maximale Druckfläche und buchbinderische Weiterverarbeitung
  • Export der errechneten Layouts als ausgeschossene PDF-Datei oder im CIP3, JDF oder Kodak Preps® Template Format für eine Weiterverarbeitung in Kodak Preps® und/oder einem kompatiblem Workflow-System wie z.B. AGFA Apogee/Apogee X, Kodak Prinergy oder Heidelberg Printready.
  • Import der Beschreibungsdaten von Druckerzeugnissen im JDF-Format aus unterstützten MIS-Systemen.
  • Als Einzel- und Mehrplatzversion erhältlich

Auf der Drupa stellen wir zum ersten Mal eine von Impressed entwickelte Anbindung von Lithotechnics Metrix an Enfocus PowerSwitch vor. Für Unternehmen mit hohem Durchsatz bieten wir in Kombination mit Enfocus PowerSwitch eine noch höhere Performance und Produktivität. Die von Impressed entwickelten Metrix-Konfiguratoren für PowerSwitch bieten zentral eine unbegrenzte Anzahl von Hotfoldern und die parallele Verarbeitung mehrerer Projekte mit unterschiedlichen Optimierungs-Parametern. Außerdem ist die automatisiserte Erzeugung von Produkt- und Projekt- MXML-Dateien mit Hilfe dieser Konfiguratoren möglich.

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  01.03.020.045  PDF Software
 
Enfocus PitStop Pro
17.01.2012

Enfocus PitStop Pro ist ein Plug-In für Adobe Acrobat, welches PDF-Preflight, PDF-Editierung und Automatische Korrektur von PDF-Dateien in einem Paket vereint. In diesem Umfeld hat sich PitStop als das Standardprodukt entwickelt, welches zum Überprüfen und Editieren von PDF-Dokumenten heute weltweit eingesetzt wird. PitStop Pro ist heute das am weitesten verbreitete und benutzte Acrobat Plug-In in der Druckvorstufe. PitStop Pro ist völlig in die Oberfläche von Acrobat integriert, so dass die zusätzlichen Funktionen sich wie Standard-Acrobat Optionen bedienen lassen.

PitStop Pro erweitert die Basis-Funktionalität von Acrobat um sehr leistungsstarke Optionen:


Preflight - Überprüfung von PDF-Dokumenten

PitStop Pro bietet weitreichende Preflight-Möglichkeiten bei der Überprüfung von PDF-Dokumenten. Sie können sog. PDF Profile generieren, die PDF-Dateien auf bestimmte Verwendungszwecke hin überprüfen und alle Problemstellen in einem Report auflisten. Ein Link führt Sie gleich zu den entsprechenden Problemstellen im überprüften PDF-Dokument und zeigt Ihnen alle Vorkommen der gefundenen Problemstellen visuell auch gleich an. Die meisten gefundenen Probleme können optional auch im gleichen Arbeitsschritt korrigiert werden (sofern dies sinnvoll und erwünscht ist).
Für die Prüfung von PDF-Dokumenten hinsichtlich bestimmter Normen oder Verwendungszwecke bietet PitStop bereits im Standard-Lieferumfang Profile für PDF/X-1a, PDF/X-3, PDF/X-4, Ghent PDF Workgroup-Profile sowie für bestimmte Druckverfahren oder Einsatzzwecke an, welche sich natürlich auch noch individuell anpassen lassen.



PDF-Dateien editieren

Die umfangreichen interaktiven Editiermöglichkeiten von PitStop - die eigentliche Stärke dieses Produktes - ermöglichen das gezielte Bearbeiten und die Änderung von allen PDF-Objekten, wie Grafiken, Zeichenwegen, Rahmen, Linienstärken, Text oder auch von Bildern. Sie können neue Objekte über Standard-Zeichenwerkzeuge erzeugen oder per Copy-und-Paste von anderen PDF-Seiten oder -Dateien einfügen. PitStop eignet sich auch für Textkorrekturen (z.B. Rechtschreibefehler) und ermöglicht sogar die Erstellung von neuen Textzeilen bzw. Absätzen. Auch die Konvertierung von Textzeilen in Zeichenpfade ist möglich, um eventuelle Probleme mit Schriften bei der Ausgabe zu verneiden.



Farben lassen sich zwischen unterschiedlichen Farbräumen (Grau, RGB, CMYK oder Sonderfarben) umwandeln. PitStop Professional ist auch in der Lage, Bilddateien in der Auflösung nachträglich neu zu berechnen (Downsampling) oder die Komprimierungsart zu ändern. Dies kann für einzelne, mehrere ausgewählte oder alle Bilder im Dokument erfolgen. Ebenso ist es möglich, Bilddaten in einen anderen Farbraum umzurechnen. Häufigstes Einsatzgebiet ist hier sicherlich die Umwandlung von RGB in CMYK. Die Umwandlung kann gemäß zugewiesenem ICC-Profil erfolgen. Bestehende ICC-Profile können auch entfernt oder neu zugewiesen werden. Für die Umwandlung von CMYK nach CMYK unterstützt PitStop Pro nun auch DeviceLink-Profile (z.B. für die Reduzierung von zu hohen Gesamtfarbaufträgen.



Haben Ihre PDF-Dokumente falsche Seitengrößen oder Anschnitte? Mit den Einstellmöglichkeiten für Trim-, Bleed-, Crop-, Art- und Mediabox lassen sich alle relevanten Informationen neu anlegen oder editieren. Intelligente Funktionen sorgen in den neueren Versionen sogar dafür, dass fehlende Seitenrahmen oder Anschnitt nachträglich einfach hinzugefügt werden können...



Globale Korrekturmöglichkeiten & Aktionslisten

PitStop Professional bietet neben den jeweiligen interaktiven Editierwerkzeugen auch Optionen zur automatischen Korrektur von problemhaften Objekten. Nutzen Sie dazu die globalen Änderungsmöglichkeiten (Farben ändern, Seitenrahmen ändern, Haarlinien beseitigen (auf einen belichtbaren Wert setzen) oder definieren Sie sich Aktionen, eine Art Macrofunktion (vergleichbar mit Aktionslisten in Photoshop) für wiederkehrende Aufgaben, die auf Mausklick automatisch abgearbeitet werden.

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