Diese Werte markieren Bestmarken im internationalen Messegeschäft: Rund 200.000 Gäste werden zur weltweit größten Messe für Drucktechnologien erwartet. Zur vergangenen drupa in 2016 reisten 75 Prozent aus dem Ausland nach Düsseldorf, fast ein Drittel davon aus den USA, Asien und Afrika. Dies bedeutet einen Umsatzschub für die Wirtschaft in Stadt und Region – insbesondere in der Gastronomie, im Einzelhandel und im Verkehrsgewerbe schlägt das Pendel ganz weit nach oben aus.
Erst die drupa, kurz darauf die UEFA EURO 2024: Beide Großereignisse sorgen dafür, dass der 2023er-Rekord von 5,4 Millionen Übernachtungen in Düsseldorf in diesem Jahr übertroffen wird. Dies erwartet Ole Friedrich, der seit 2017 als Managing Director der städtischen Tochtergesellschaft Düsseldorf Tourismus für das Reiseziel Düsseldorf wirbt:
„Der Impact der drupa für die Business-Destination Düsseldorf ist immens. Das zeigen die Übernachtungszahlen. Hinzu kommt die internationale Ausstrahlung und Botschafter-Funktion der drupa, die Düsseldorf weltweit zur drupa-City werden lässt“, so Ole Friedrich. Denn zu keiner anderen Messe kommen über einen derart langen Zeitraum von eineinhalb Wochen mehr internationale Besucherinnen und Besucher nach Düsseldorf.
Das gilt speziell für die Übernachtungszahlen aus Amerika und Asien, die in den „drupa-Jahren“ alle vier Jahre einen signifikanten Peak nach oben aufweisen. Gegenüber „normalen Jahren“ verbucht das Hotelgewerbe dann regelmäßig ein zusätzliches Plus. Zuletzt waren es aus Nord- und Südamerika plus 14,5 Prozent, aus Asien 9,0 Prozent und aus Australien/Ozeanien 17,9 Prozent mehr Übernachtungen, die im direkten Vergleich zum drupa-freien Vorjahr von der Hotellerie in Düsseldorf und der Region eingebucht wurden.
Impulse, mit denen auch Daniela Danz rechnet. Sie ist General Manager Hotel Kö59 Düsseldorf: „Die drupa zieht zahlreiche internationale Gäste an und verleiht so nicht nur der Messe, sondern auch uns als Hotel und der gesamten Wirtschaft in Düsseldorf eine positive Dynamik.“ Insgesamt, über alle Messen gesehen, gehen in Düsseldorf jährlich mehr als 1,43 Millionen Übernachtungen direkt auf das Messe- und Kongressgeschäft zurück. So das Ergebnis einer ifo-Studie, die vor einigen Jahren im Auftrag der Messe Düsseldorf erhoben wurde. Besonders stark zu Buche schlagen internationale Leitmessen wie die drupa, zu der in diesem Jahr Besucherinnen und Besucher aus 160 Nationen erwartet werden. Diese beeindruckende internationale Beteiligung ist aufgrund der Aufenthaltsdauer der Teilnehmenden von durchschnittlich fast vier Besuchstagen von besonderem Interesse für die lokale und regionale Wirtschaft: „Düsseldorf ist Messestadt. Das spüren wir in jeder Hinsicht, auch auf der Kö“, betont Andrea Greuner, die Geschäftsführerin der Interessengemeinschaft Königsallee e.V.
Große Besucherdelegationen aus dem Ausland erwartet – bis zu 20.000 Gäste aus Indien
„Die Übernachtungsstatistik spiegelt hinsichtlich der Weltregionen und Kernländer nahezu exakt die Besuchernationen wider, die wir zur drupa 2024 erwarten“, sagt Sabine Geldermann, Director drupa, Portfolio Print Technologies der Messe Düsseldorf. Das gelte speziell für Herkunftsländer wie Indien, die USA und China, die alle drei zu den Top 10 der drupa-Besuchernationen zählen – Indien zuletzt mit 19.600 Besuchern auf Platz 1, noch vor Italien, den Niederlanden und Frankreich.
Damit ist die drupa hinsichtlich der Besucherzahlen die wichtigste Messe für die indische Wirtschaft in Deutschland. Mehr als ein Viertel aller indischen Unternehmen, die internationale Messen in Deutschland besuchten, kamen im letzten drupa-Jahr zur Weltmesse der Drucktechnologien nach Düsseldorf. „Indien ist im Printsektor – egal, ob im Offset-, Digital- oder Verpackungsdruck – seit Jahren ein absoluter Emerging Market“, unterstreicht Sabine Geldermann.
Sorge bereitet ihr die seit Monaten schleppende Visavergabe, die von der deutschen Messewirtschaft unter Federführung des deutschen Messeverbandes AUMA bereits angemahnt wurde. Wartezeiten von bis zu drei Monaten sind derzeit keine Seltenheit. „Besonders betroffen sind davon Indien, China, die Türkei und Pakistan – Länder, die auch zu den bedeutenden Aussteller- und Besucherländern der drupa zählen“, so die Messemanagerin: „Wir stehen hierzu im engen Austausch mit unseren Partnern vor Ort und greifen auch auf die guten, bestehenden Kontakte zurück, die die Landeshauptstadt speziell zu Indien und China pflegt.“
Elementare Bedeutung für das Taxigewerbe
Dass alle rechtzeitig ankommen, hofft auch Michael Mühlin. Er ist Eigentümer von Rhein-Taxi, einem Düsseldorfer Taxiunternehmen mit mehr als 150 Fahrzeugen und 500 Chauffeuren. In Düsseldorf teilen sich 1.200 Taxen einen wettbewerbsintensiven Markt. Gerade deshalb weiß er, wie wichtig das Messegeschäft für sein Gewerbe ist: „Die drupa ist für das Taxigewerbe einfach von elementarer Bedeutung.“
Die drupa 2024 ist für Fachbesucherinnen und Fachbesucher von Dienstag, 28. Mai bis Freitag, 7. Juni 2024, Mo.- Do. von 10.00 bis 18.00 Uhr, Sa. + So. von 10 – 17 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 60 Euro, die 3-Tageskarte 165 Euro und die 5-Tageskarte 255 Euro. Informationen zu Parktickets und Tickets für den öffentlichen Nahverkehr erhalten Sie ebenfalls im Ticketshop: www.drupa.de/1130.
Weitere Informationen unter: www.drupa.de. Den drupa-blog finden Sie hier: www.drupa.de/de/Media_News/drupa_blog