Was auf Messen glänzt, muss im Alltag noch lange nicht überzeugen. Druckmuster, die unter Idealbedingungen präsentiert werden, lassen sich nicht immer auf reale Produktionsumgebungen übertragen. Wer sich allein vom ersten visuellen Eindruck leiten lässt, läuft Gefahr, die tatsächliche Leistungsfähigkeit zu überschätzen. Dieser Beitrag zeigt Ihnen, wie Sie Muster systematisch und messbar bewerten und so eine fundierte Investitionsentscheidung treffen.
Es ist schön, wenn es gut aussieht. Aber das ist natürlich noch nicht das ganze Bild. Die tatsächliche Qualität zeigt sich erst, wenn Sie auch die Zahlen berücksichtigen. Achten Sie deshalb bei der Beurteilung von Mustern besonders auf folgende technische Kennzahlen:
Wie bei jeder langfristigen Investition spielen nicht nur die Anschaffungskosten eine wichtige Rolle. Auch die Betriebskosten und Prozessdetails sind für die Beurteilung entscheidend. Deshalb sollten Sie im Gespräch mit den Herstellern unbedingt die folgenden Fragen stellen:
Ein moderner Druckworkflow endet nicht am Druckkopf. Prüfen Sie deshalb auch die langfristigen Kosten und Aufwände, die durch die folgenden Aspekte entstehen:
Die Tinte bringt die Motive auf das Substrat auf. Genau hier entscheidet sich, wie wirtschaftlich und qualitativ überzeugend das Ergebnis wird.
Eine neue Drucklösung ist in der Regel mehr als nur ein Upgrade! Sie ist eine strategische Entscheidung. Die Entwicklungen auf der vergangenen drupa haben dies eindeutig gezeigt. Die Inkjet-Technologie ist bereit für den Praxiseinsatz. Die Wahl des Systems sollte jedoch auf klaren und überprüfbaren Kriterien beruhen.
Farbtreue, Dichte und Kantenschärfe, gepaart mit transparenten Leistungswerten wie Druckgeschwindigkeit, Tintenverbrauch oder Primerbedarf, ermöglichen einen Vergleich der Systeme. So wird aus Unsicherheit ein Wettbewerbsvorteil. Denn wer auf Messbarkeit setzt, investiert nicht nur clever, sondern auch mit Weitblick.