Museum für Druckkunst Leipzig

Nonnenstr. 38, 04229 Leipzig
Deutschland
Telefon +49 341 23162-0
Fax +49 341 23162-10
info@druckkunst-museum.de

Standort

Hallenplan

drupa 2016 Hallenplan (Halle 6): Stand E01

Geländeplan

drupa 2016 Geländeplan: Halle 6

Unser Angebot

Produktkategorien

  • 01  prepress/print
  • 01.09  Hochdruckmaschinen (Buchdruck)
  • 01.09.015  Hochdruck Bogendruckmaschinen

Hochdruck Bogendruckmaschinen

Unsere Produkte

Produktkategorie: Hochdruck Bogendruckmaschinen

Druckpressen und Druckmaschinen

Druckpressen und -maschinen sind seit Jahrhunderten beim Bedrucken von Materialien zum Einsatz gekommen. Das Museum für Druckkunst beherbergt einen umfangreichen Bestand an solchen Pressen und Maschinen, von denen die meisten einsatzbereit sind. Besonders schöne Exemplare der Sammlung sind eine Columbia Press von 1842, eine Paragon Press von 1832 oder ein Original Heidelberger Tiegel von 1926. Druckpressen und -maschinen kamen aber nicht nur im Buchdruck zum Einsatz. Auch in Tief- und Flachdruck fanden sie Verwendung. Ein beeindruckendes Beispiel für solche Pressen und Maschinen ist eine Steindruckschnellpresse von 1894.

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Über uns

Firmenporträt

Gerade im drupa-Jahr beweist sich, dass Printmedien in unserer zunehmend digitalen Welt eine wichtige Stellung einnehmen, denn auch sie sprechen ALLE Sinne an. Auf der drupa 2016 in Halle 6, Stand E01, legt das Museum unter dem Motto „The Sounds of Printing“ einen Schwerpunkt aufs Hören und präsentiert einen Querschnitt aus seiner reichen Sammlung an historischen Druckmaschinen, Geräten und exklusiven Produkten. Seien Sie dabei, wenn die Maschinen rattern, schnaufen und rhythmisch stampfen und dabei modernste Printmedien mit dem „gewissen Etwas“ entstehen! Ein Highlight ist der Live-Druck von Plakaten wird auf einer Buchdruckschnellpresse von Koenig und Bauer aus dem Jahr 1894. Ebenfalls zu erleben und zu hören sein werden eine Linotype (Bj. 1965) und eine Kniehebelpresse (Bj. 1872).
Ansässig ist das Leipziger Museum in einem Gebäude mit rund 100jähriger Tradition als Druckwerkstatt und hat sich der Bewahrung eines bedeutenden Stücks Industriekultur verschrieben. Einzigartig ist die praktizierte lebendige Vermittlung der handwerklichen und industriellen Herstellung von Druckerzeugnissen: durch die Kombination einer produzierenden Werkstatt und eines Museums ist es möglich, 550 Jahre Druckgeschichte hautnah zu erleben.
Neben dem haustypischen Duftgemisch aus Öl, Schmiere und Druckfarbe sind es die rund 100 Maschinen und Pressen, die in Aktion gezeigt werden und einen eindrucksvollen Blick in die drei wichtigsten historischen Drucktechniken Hochdruck, Tiefdruck und Flachdruck ermöglichen. Über Funktionsweise und Einsatzzweck der Maschinen klären Fachleute auf. Mit Unterstützung des Fachpersonals können die Besucher selbst Hand anlegen und eigene Texte mit Bleibuchstaben setzen und drucken.
Eine ausgesprochene Seltenheit in Deutschland bildet die voll funktionsfähige Schriftgießerei, in der noch Bleibuchstaben entweder von Hand oder maschinell gegossen werden. Eine Vielzahl an mit Bleilettern gefüllten Setzkästen, Werkzeuge des Handsetzers sowie eine umfangreiche Sammlung von funktionierenden Zeilensetz- und -gießmaschinen lassen die historischen Satztechniken lebendig werden. Mit dem 2011 eröffneten Bereich „Von der Monotype zum Mac. Druckvorstufe seit 1950“ schließt das Museum die Lücke zwischen Bleisatz und Desktop-Publishing.
Zur Sammlung gehören außerdem eine komplett ausgestattete Handbuchbinderei, eine voll funktionsfähige Werkstatt für Holzstich aus der Zeit um 1900, ein Kabinett mit den Techniken des Musiknotendrucks und eine Präsenzbibliothek mit rund 3.500 Bänden Fachliteratur. Europaweit einzigartig ist die Kollektion an rund 4.000 Schriftarten in Form von Blei- und Holzlettern, Matrizen und Stahlstempeln.
Etwa drei Sonderausstellungen pro Jahr widmen sich gezielt Einzelthemen, um das Spektrum der Druckkunst in all seinen Facetten darzustellen. Im Sommer zeigt das Museum die Sonderausstellungen „Gedruckte Werte“ (16. März bis 14. August 2016), rund um Historie und Drucktechnik von Wertpapieren, sowie „Von Hand geschriebene Briefe“ (24. April bis 3. Juli 2016) mit rund 40 Briefen mit Handschriften renommierter Grafik-Designer und Schriftgestalter des 20. Jahrhunderts. 2017 plant das Museum eine Ausstellung anlässlich des 500. Jahrestages des Thesenanschlags Martin Luthers, dessen Erfolg eng mit der Druckkunst verbunden ist.
Wie die drupa setzt das Museum mit seinen eigenen Möglichkeiten auf eine intelligente Vernetzung von Print und Internet im Sinne der „Augmented Reality“. Mit dem Unterschied, dass im Museum alle Sinne gleichzeitig angesprochen werden. Und in Sachen Medienmix der Zukunft empfiehlt das Museum, ab und zu einen Blick zurück in die Geschichte der Drucktechniken zu werfen, um das Hier und Heute besser verstehen und das einst vorhandene Wissen als neue Inspirationsquelle aktiv nutzen zu können.
Erleben Sie Druckkunst mit allen Sinnen auf der drupa 2012 in Halle 6, Stand E01 oder besuchen Sie das Museum unter www.druckkunst-museum.de und facebook.com/museumfuerdruckkunst.

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Unternehmensdaten

Anzahl der Beschäftigten

20-49

Gründungsjahr

1999

Geschäftsfelder

prepress / print